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Nichts als schwuler Mythos... Drucken E-Mail

“Jarosław Kaczyński leugnet  die schlechte Situation von Schwulen in Polen“, empört sich das „Schwule Jugendmagazin“ auf seiner Homepage www.dbna.de. Hier der Kommentar vom 31.8.2006:

"Glauben Sie den Mythos vom anti-homophilen und fremdenfeindlichen Polen nicht [...] machen Sie sich lieber selbst ein Bild", kommentierte Jarosław Kaczyński, Polnischer Premierminister und Zwillingsbruder des konservativen Staatspräsidenten Lech Kaczyński,  Fragen der Journalisten zur Situation der Schwulen in seinem Land.

Nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barros, hatten  Reporter ihn zur repressiven Haltung seines Bruders und der damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen gegenüber Schwulen und Lesben befragt. "Kommen Sie nach Polen, besuchen Sie mein Land. Sie können Clubs besuchen, Leute fragen .. sie werden nichts Schlechtes finden", so der Premierminister darauf. Polen habe eine Geschichte voller Toleranz und das schwule Leben dort funktioniere "normal". Es gebe auch homosexuelle Politiker in hohen Positionen.

Doch während der Ministerpräsident die Situation von Schwulen und Lesben in seinem Land durchaus positiv sieht, sprechen die Taten seines Bruders andere Worte: dieser hatte 2004 und 2005 den CSD in Warschau verboten, als er dort noch das Amt des Bürgermeisters inne hatte.

 
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