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Britische Financial Times zur Gedenkfeier in Katyn |
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Putin braucht Mut zur Wahrheit Die Anwesenheit des russischen Premiers Vladimir Putin bei der Gedenkfeier in Katyn ist eine schöne Geste, meint die Tageszeitung Financial Times, aber er sollte auch den Mut zur ganzen Wahrheit haben: "Nach Ansicht vieler Polen hat er versagt, weil er sich nicht entschuldigte. Er sprach stattdessen von 'gemeinsamer Erinnerung und Scham', wies sowohl auf russische als auch auf polnische Opfer des Stalinismus hin und forderte, man solle aufhören, Länder 'immerzu nach gerechten und schuldigen Ländern zu kategorisieren'. Das ist eine Spitze gegen den polnischen Russenhass. Es ist allerdings etwas absurd, wenn das von einer Führungsperson kommt, die die nationalistische Nostalgie um Stalin fördert und den zunehmenden Revisionismus in Russland - auch was Katyn angeht - duldet. Jedoch sind Putins Worte willkommen, falls sie die Offenheit signalisieren, endlich ehrlich über die Verbrechen der Sowjetunion gegen ihr eigenes Volk zu sprechen, die zweifellos so groß waren wie die Verbrechen, die die Polen erlitten." eurotopics/08.04.2010
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