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Smolensk-Katastrophe: Scheckabbuchungen nach dem Tod ? Drucken E-Mail

Polnische Medien berichten, dass ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Warschau bestätigt habe, dass mit der Scheckkarte eines Opfers der Flugkatastrophe von Smolensk Geldbeträge abgehoben worden sind – und zwar zwei oder drei Stunden nach dem Absturz. Dabei habe es sich um elf Abbuchungen gehandelt für insgesamt 1.400 Euros. Die Scheckkarte soll  dem Historiker Andrzej Przewoznik  (Generalsekretär des Rates zum Schutz des Gedenkens an Kampf und Märtyrertum) gehört haben.

In diesem Zusammenhang berichteten gestern die Tageszeitung Rzeczpospolita und Radio ZET gleichlautend von der Festnahme von drei russischen Offizieren der Antiterroreinheit OMON. Radio ZET beruft sich dabei auf den polnischen Regierungssprecher Pawel Gras. Die nichtstaatliche russische Nachrichtenagentur Interfax nennt die Berichte „zynisch“. Und die russische Tageszeitung IZVESTIA kommentiert: „…wenn sich herausstellt, dass die Berichte (von polnischer Seite) aus der Luft gegriffen sind, haben wir es mit einem schwerwiegenden internationalen Skandal zu tun“.

thenews.pl/Rzeczpospolita/Radio ZET/Interfax/Izvestia/ds/07.06.2010

 
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