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Extralob von Deloitte für Ekstraklasa Drucken E-Mail

Fußballclubs der englischen Premier League befinden sich im finanziellen Strudel. Die teuren Weltstars der Liga sind kaum aufgefallen  in Südafrika, schieden mit ihren Nationalteams wie England, Frankreich und Italien vorzeitig aus. Die  Bundesliga indes hat spielerisch  mit Ansehen gepunktet - und  keinem Verein droht der Bankrott. Polens Nationalteam war in Südafrika zwar nicht dabei, aber daheim hat sich vieles zum Guten gewendet.

Die Wirtschaftsprüfer von Deloitte  bescheinigen der Ekstraklasa vorbildliches finanzielles Handling. Die Klubs der Liga haben ihre Einnahmen gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 15 Prozent erhöht. Davon können viele Klubs in den westeuropäischen Ligen nur träumen, ausgenommen  die Klubs von Bayern München und Real Madrid. Bayern Münchens Jahresetat gilt mit rund 290 Millionen Euro als ausgeglichen, Gewinn obendrauf wird vom Team erwartet.

Verglichen damit relativiert sich das Zahlenwerk von Deloitte. Trotz Spielerverkäufe muß sich laut Deloitte der bestorganisierte Klub mit einem Jahresbudget von rund zehn Millionen Euro begnügen: Lech Poznan. Wisla Krakow bilanziert ausgeglichen mit 7,5 Millionen Euro. Der polnische Ligafußball ist auf  gutem Kurs, muß aber laut Deloitte professionell noch deutlich zulegen bis zur EURO 2012.

Deloitte/thenews.pl/22.07.2010

 
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