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Österreicher sollen in Polen kratzen, beißen, spucken. Drucken E-Mail

Verbale Entgleisungen wirft Polens Regierung deutschen Medien vor. Eine  Satire in der „taz“ über Präsident Kaczynski soll diesem derart auf den Magen geschlagen sein, dass er sich genötigt sah, den Weimaer Dreiländergipfel kurzerhand abzusagen. Respektvoller Umgang mit Polen wird angemahnt. Na dann kann sich das Wiener Boulevardblatt  „Der Standard“ auf Einiges gefasst machen:

Mit der Schlagzeile „Kratzen. Spucken. Beißen“ klärt es in der heutigen Ausgabe seine Leser darüber auf, mit welcher Taktik die Kicker von Austria Wien gegen Polens Meister Legia Warschau auflaufen sollen – Blutgrätsche inklusive, wenn erforderlich.

                         

Hier der genaue Wortlaut aus dem längeren Bericht:

"Auf dem Tiefpunkt angekommen, geht T-Mobile-Bundesliga-Schlusslicht Austria Wien am Donnerstag als Außenseiter ins Erstrunden-Hinspiel des Fußball-UEFA-Cups. Vor dem Auswärtsmatch gegen Legia Warschau (17:30 Uhr/live ORF 1) wollen Trainer Frenkie Schinkels und Sportdirektor Peter Stöger den Kampfgeist ihrer Truppe so richtig wachrütteln.
Angesichts der aktuellen Pleiten-, Pech- und Pannenserie (alle zehn Saisonpflichtspiele ohne Sieg, nur vier erzielte Tore) sei laut Schinkels weniger eine Spielweise a la "Nyilasi oder Prohaska" angesagt, das Motto müsse vielmehr lauten: "Kratzen, Beißen, Feuer spucken. Wir müssen Gas geben, der Rasen muss brennen." Für seine junge Truppe sei der Trip nach Polen "eine Riesenerfahrung". "Aber Warschau ist kein Schulausflug." Stöger fügte hinzu: "Jetzt zählt eine Blutgrätsche mehr als ein Schuss ins Kreuzeck."

derstandrad.at/ds/14.09.2006

 
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