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Brand testet sein Team in Polen Drucken E-Mail

Die deutschen Handballer treffen im polnischen Kielce auf einen ihrer WM-Vorrundengegner.

Erst wurden Deutschlands Handballer mit dem neuen WM-Dress eingekleidet, dann ließ sich Rückraumspieler Pascal Hens auch noch seinen Irokesenschnitt nachschneiden. Knapp vier Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft im eigenen Land geht die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) am Samstag (18 Uhr) und Sonntag (16.30) in Polen frisch gestylt in die heiße Vorbereitungsphase.

„Es kribbelt langsam. Natürlich sind die Spiele am Wochenende für uns wichtig. Wir wollen uns für die WM gut präparieren“, sagte Bundestrainer Heiner Brand vor den beiden Partien in Kielce gegen den WM-Vorrundengegner.

Dabei kann Brand seit langer Zeit mal wieder fast auf seine Wunschformation zurück-greifen. Der ehemalige Welthandballer Henning Fritz vom deutschen Meister THW Kiel feiert sein Comeback im Tor. Zudem kehrt Oleg Velyky (SG Kronau / Östringen) nach seinem Kreuzbandriss ebenso zurück ins Team wie der zuletzt angeschlagene Oliver Roggisch (SC Magdeburg). Verzichten muss Brand lediglich auf Jens Tiedtke (Großwallstadt), Christian Sprenger (Magdeburg) und Lars Kaufmann (Wetzlar). Eine Pause verordnete Brand Rechtsaußen Stefan Schröder vom HSV Hamburg. „Ich möchte Christian Schöne von FA Göppingen eine Chance geben. Ihre Leistungen schätze ich ungefähr gleich ein“, begründete der Bundestrainer seine Entscheidung.

Die Spiele gegen Polen haben für die DHB-Auswahl eine besondere Brisanz, denn das vom früheren deutschen Nationalspieler Bogdan Wenta betreute Team ist bei der WM am 22. Januar in Halle / Westfalen Gegner der Gastgeber in der Vorrundengruppe C. Zudem schätzt Brand das Leistungsvermögen der Polen, bei denen acht „Legionäre“ aus der Bundesliga im Kader stehen, hoch ein: „Die Mannschaft hat unter Bogdan Wenta eine gute Entwicklung genommen, und viele polnische Spieler zählen in ihren Bundesligaklubs zu den stärksten Kräften.“

Für Wenta kam eine Absage der Testspiele auf Grund des Aufeinandertreffens bei der WM nicht in Frage: „In diese Richtung gab es keine Überlegungen. Im Gegenteil: Wir freuen uns, gegen ein Weltklasseteam antreten zu können.“

Das Aufgebot, Tor: Fritz (Kiel, 185 Spiele / 0 Tore), Lichtlein (Lemgo, 66 / 1), Bitter (Magdeburg, 46 / 2); Feld: Kehrmann (Lemgo, 172 / 615), Schöne (Göppingen, 50 / 56), Zeitz (Kiel, 121 / 351), Glandorf (Nordhorn, 36 / 90), Hermann (N-Lübbecke, 3 / 5), Baur (Lemgo, 189 / 570), Kraus (FA Göppingen, 20 / 54), Haaß (Kronau / Östringen, 5 / 8), Hens (Hamburg, 112 / 323), Velyky (Kronau / Östringen, 25 / 90), von Behren (Flensburg-Handewitt 156 / 350), Jansen (Hamburg, 95 / 248), Klein (Kiel, 16 / 29), Klimovets (Kronau / Östringen, 19 / 64), Preiß (Lemgo, 53 / 135), Roggisch (Magdeburg, 39 / 11).

KSTA/sid/de/22.9

 
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