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Bibliotheken in Berlin und Warschau rücken sich näher Drucken E-Mail

Im Rahmen  der 11. deutsch-polnischen Regierungskonsultationen unterzeichneten Kulturstaatsminister Bernd Neumann und sein polnischer Amtskollege, Bogdan Zdrojewski, eine gemeinsame Absichtserklärung "über die Förderung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Bereich der Aufarbeitung und Bewahrung des gemeinsamen Kulturerbes und der Digitalisierung der Bibliotheksbestände".
Vorbild ist die sich im Aufbau  befindliche  Europeana, eine Internet-Platform mit Suchfunktionen in einer Auswahl europäischer digitaler Bibliotheken, Museen und Archive. Beide Bibliotheken wollen in Zukunft auch beim Sammlungsaufbau, bei der Restaurierung und bei Ausstellungen eng zusammenarbeiten – und das Personal austauschen.


Gleichzeitig schlossen die Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Barbara Schneider-Kempf, und der Direktor der Nationalbibliothek Warschau, Tomasz Makowski, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung ab.
Das Kulturprogramm der polnischen EU-Ratspräsidentenschaft wird Deutschland mit einem „Höhepunkt“, so Neumann, bereichern.

In Berlin wird derzeit die Ausstellung „Tür an Tür. Polen-Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte“ vorbereitet – gefördert mit einer Million Euro. Sie soll am 21. September von beiden Staatspräsidenten im Martin-Gropius-Bau eröffnet werden.

Pressemitteilung der Bundesrepublik/ds/24.06.2011

 
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