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Gierymskis „Jüdin mit Orangen“ wieder in Polen Drucken E-Mail

In den letzten Kriegswochen 1945 raubten sich vom NAZI-Regime beauftragte Kunstexperten noch einmal durch die Bestände im Warschauer Museum. Unter anderem nahmen sie das Gemälde des polnischen Malers Aleksander Gierymski (1850-1901) mit. Danach  galt es als verschollen – bis es im November 2011 in einem kleinen norddeutschen Auktionshaus wieder auftauchte, allerdings laut Katalog ausgewiesen als Kopie zum Aufrufpreis von 4.400 Euro. Wir berichteten darüber: http://www.polentoday.de/content/view/4516/1.

Jetzt hat  der Privateinlieferer nach monatelangen Verhandlungen der Rückgabe an das Warschauer Museum zugestimmt. Nachdem die Originalität des Gemäldes zweifelsfrei bestätigt war, hatte sich der Wert der vermeintlichen 4.400 Euro teuren Kopie auf  500.000 Euro erhöht.  Unter Insidern kursiert, dass das Kulturministerium erheblichen Druck auf den Einlieferer ausgeübt habe – letztendlich 500.000 Euro gezahlt habe.

ds/28.07.2011

 
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