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NRW finanziert polnisches Kulturzentrum in Bochum Drucken E-Mail
Bereits im 19. Jahrhundert emigrierten Polen ins Ruhrgebiet, malochten im Steinkohlebergbau, den Stahlschmieden – und integrierten sich. Die Fußball-Vereine aus dem Ruhrpott sind traditionell gespickt mit Namen  polnischer Herkunft. Unter dem kulturellen Dach der „Polonia“ pflegten die polnischen Migranten  heimatliche Verbundenheit. In Bochum wird sie jetzt historisch manifestiert.
Ein Dokumentationszentrum der Kultur und Geschichte entsteht im „Polnischen Haus“. Rund zwei Millionen Euro wird es kosten und aus dem NRW-Landesetat finanziert. Die historische Geschichtsschreibung hat sich der Vorsitzende der Polonia, Rodlo Marek Wojcicki, ausbedungen. "Es wird unser Zentrum sein, und wir wollen darüber entscheiden, was dort gezeigt wird und über welche Zeitperioden unserer Geschichte wir sprechen wollen", erklärte er.
Rund 20 Millionen Polen  leben gefühlt weltweit in der „Polnischen Diaspora”, darunter über zwei Millionen in Deutschland.

Polskie Radio/themews.pl/ds/02.09.2011
 
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