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Lato warnt vor zu großem Respekt vor der DFB-Elf Drucken E-Mail

Für das Testspiel  zwischen der polnischen und deutschen Fußball-Nationalmannschaft am kommenden Dienstag „hätten wir hunderttausend Karten verkaufen können, wenn das möglich gewesen wäre“, sagte Polens Verbandspräsident Grzegorz Lato (Foto). Doch nur 41.582 Plätze fasst die für rund 200 Millionen Euro gebaute  Danziger PGE Arena. Die deutsche Elf kommt mit einer beeindruckenden Erfolgsserie:
Vergangenen Freitag wurde im EM-Qualifikationsspiel die Mannschaft von Österreich mit 2:6 nach Hause geschickt. Drei Wochen zuvor kam die Gastelf von Brasilien mit 2:3 glimpflicher davon, erfuhr aber auch eine Lehrstunde. Mit dem Sieg über Österreich hat sich die deutsche Elf als erste Mannschaft für die EM 2012 qualifiziert – neben den gesetzten Teams der Gastgeberländer Polen und Ukraine. „Die deutsche Mannschaft ist ein ausgezeichnetes Team“, lobt Lato, „aber nicht unbezwingbar“.

DFB -Trainer Jogi Löw verzichtet in Danzig auf den Einsatz der Stars Özil, Neuer und Schweinsteiger. Das kann er sich leisten, denn es gibt keine B-Spieler, sondern nachrückende Stars  auf Weltniveau, loben Experten das Ergebnis einer seit zehn Jahren forcierten Nachwuchsarbeit.

Der neue deutsche „Express-Fußball“ brauche keine „Ballacks“ mehr. „DER SPIEGEL“ schreibt: „Unter einem Titelgewinn, Europameister 2012 oder Weltmeister 2014, gibt sich beim DFB niemand mehr zufrieden. Zweiter und Dritter war man nun oft genug“. Vor dem  Anpfiff  Polen-Deutschland  ertönen  die  Nationalhymnen. Die polnischen Spieler   werden singen: „Noch ist Polen nicht verloren...“. Auch Lato wird mitsingen. Nichts ist unmöglich.

ds/04.09.2011

 
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