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EURO 2012: DFB zahlt 6.9 Miliionen Euro für Titelgewinn Drucken E-Mail

DFB-Bundestrainer Jogi Löw wird nicht müde, sein Team unter Erfolgsdruck zu stellen. Nach 16 Jahren muß wieder ein Titel her, zweite und dritte Plätze gab es genug, gibt Löw als Devise aus. Zuletzt kam eine  deutsche Elf 1996 aus England  mit dem Europameister-Titel heim. Noch nie hat sich Deutschland vor internationalen Turnieren als Titelaspirant angekündigt, doch Löw tickt strategisch offensiv. Sogar die DFB-Granden trauen ihm inzwichen zu, dass er nach den Spielen in Polen und der Ukraine mit dem Pokal vor der Tür steht.
Zur Motivation für den Kader wurde ein Prämien-Katalog festgezurrt: Für das Überstehen der Vorrunde gibt es keinen Euro. Strafe muß sein. Im Viertelfinal erhält jeder Spieler bei Sieg 50.000 Euro, im Halbfinale wird auf 100.000 Euro erhöht, und im Finale auf 300.000 Euro. Weil der Kader 23 Spieler umfaßt, müßte der DFB für den Titel-Gewinn 6,9 Millionen Euro löhnen. Auch Löw sowie seine Assistenten Hansi Flick und Andreas Köpcke sind mit je 300.000 Euro eingerechnet.

Andere Zeiten, andere Vergütungen: Für den ersten WM-Titekl 1954 erhielten die Spieler einen Fernseher, einen Motorroller und 25.000 DM-Mark. Für die Spieler der haushoch überlegen favoriserten unganrischen Elf gab es statt Prämie Schimpf und Schande – und die staatliche ungarische Post mußte die  milllionenfach ausgedruckten „Sieger“-Briefmarken einstampfen.

1974 gab es für den WM-Titel pro Spieler umgerechnet 35.000 Euro, dafür ließ sich in der Großstadt eine Eigentumswohung kaufen, auf dem Land ein Haus auf weitläufigem Grundstück. Dass der DFB jetzt 6,9 Millionen für den Titelgewinn in den  Korb wirft, entnimmt er sozugagen der Portokasse. Er ist mit 6,7 Millionen Mitgliedern in 177.000 Mannschaften in gut 25.000 Vereinen der reichste Sportverband der Welt.

DFB/wilipedia//ds/06.11.2011

 
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