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Lanckoronski-Collection im Warschauer Königsschloss Drucken E-Mail

Historisch bedeutsame Gemälde aus der Sammlung des Adelsgeschlechts der Lanckoronski  haben in dafür eigens gestalteten Räumen im Warschauer Königsschloss dauerhafte Ausstellung erhalten, darunter zwei Rembrandts: „The Scholar at his Writing Desk’ und  ‘The Girl in a Picture Frame’. Ein Großteil aus der Sammlung gehörte einst Stanisław August Poniatowski, dem letzten polnischen König. Ende des 18. Jahrunderts erwarb  dessen Nachlass das Adelsgeschlecht  der Lanckoronski, das im Laufe der Zeit eine der bedeutendsten  privaten Gemäldesammlung Europas aufgebaut hatte, die auf wundersame Weise von der Zerstörung Warschaus im Zweiten Weltkrieg verschont blieb.

Die Letzte des Adelsgeschlechts, Karolina  Lanckoronski, war Widerstandskämpferin und erwarb sich später internationale Anerkennung als Kunsthistorikerin. Dem kommunistischen Polen war sie nach Rom nach entflohen. Dort verfügte sie 1994 testamentarisch, das die Lanckoronski-Sammlung ihrem Land erst nach der „Befreiung“ als Schenkung zu übergeben sei. 2002 starb sie 104-jährig in Rom. Ein Teil der  Familien-Sammlung hat sie dem könglichen Wawel-Schloß in Krakau vermacht, dem historischen  Lebensmittelpunkt der Adelsfamilie.

thenews.pl/ds/07.11.2011

 
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