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EURO 2012: EU-Schuldnerstaaten kicken sich frei? Drucken E-Mail

Nach den Playoff-Rückspielen am Dienstag für die Fußball-EM 2012 steht fest, dass die Teams aller EU-Schuldenstaaten mitspielen dürfen. Deshalb empfiehlt Miguel Alexandre Ganhão in der Boulevardzeitung Correio da Manhã ein neues Regelement, das helfen kann, den ganzen EURO-Rettungsschirm wieder einzuklappen. Sein Vorschlag: 

"Das ist zwar nicht der Anfang vom Ende der Krise, aber dennoch ein wichtiges Signal. ... Hier böte sich dem Fußball eine gewaltige Chance, die unerbittliche Logik der Finanzmärkte zu überlisten und eine echte Lösung für die wirtschaftliche Erholung zu sein. Mein Vorschlag: Die Spiele sollten direkte Auswirkungen auf die Schulden haben. Ein Sieg für die Pleitekandidaten (Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien) führt zu einem Teilerlass der Schulden oder zu einer weiteren Finanzspritze. Bei jeder Begegnung stünden etwa eine Milliarde Euro auf dem Spiel - im Falle eines Siegs der Gläubiger würde dieser Betrag natürlich den Schulden hinzugefügt. Partien zwischen Deutschland und Portugal hätten einen noch nie da gewesenen Reiz, genauso die zwischen Frankreich und Griechenland oder den Niederlanden und Irland."

eurotopics/1ds/9.11.2011

 
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