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Violetta Villas startet jetzt richtig durch Drucken E-Mail

„Ich fürchte den Tod nicht, er ist nicht das Ende. Der Tod ist der Anfang richtigen Lebens“, sagte die polnische Diva erst kürzlich in einem Interview mit der „Fakt“. Am Montagabend  machte sie sich, 73jährig, auf den Weg; sie starb in ihrem niederschlesischen Wohnort Lewin Kłodzki.
Violetta Villas wurde 1937 im belgischen Lüttich als Czeslawa Cieslak geboren, ihr Vater war ein polnischer Bergarbeiter und Kapellmeister. 1948 kehrte die Familie nach  Polen zurück. Villas studierte Musik, nahm eine klassische Gesangsausbildung, spielte Klavier, Violine und Posaune.

Ihr Stimmfach war Koloratursopran, und da ihre Stimme über einen Umfang von vier Oktaven verfügte, wurde Villas schon in den 1960ern international gefeiert als „Stimme des Atomzeitalters“ wie auch verehrt als  „Polish Yma Sumac“ – nach der peruanischen Folksängerin Sumac, die  in ihren jungen Jahren sogar sechs Oktaven intonieren konnte. Zunächst tingelte Villas als Schlagerstar im  kommunistischen Ostblock, trat dann von 1966 bis 1971 in den USA auf.

Sie war der Star bei der Eröffnung des Casino de Paris in Las Vegas, sang Duette mit Frank Sinatra, Barbara Streisand, Eartha Kitt, Sammy Davis Junior, Dean Martin, Paul Anka  und Charles Aznavour. Über 300 Songs in zehn Sprachen sind ihr Vermächtnis, dazu mehrere Musical-Auftritte und sechs Filmrollen.

PAP/ds/Wikipedia/06.12.2011

 
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