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World Press Photo Award: 2 Preise für polnische Fotografen Drucken E-Mail
                

Der World Press Photo Award, am Freitag in Amsterdam  zum 55. Mal vergeben, gilt als international wichtigster Preis für Pressefotografie und als weltgrößter Wettbewerb seiner Art. 2011 hatten 5247 Fotografen aus 124 Ländern insgesamt 101.254 Fotos eingereicht. Die 19-köpfige Jury unter dem Vorsitz des Briten Aidan Sullivan, Vizechef der Bildagentur Getty Images, kürte zum Pressebild des Jahres 2011  ein  Foto des Spaniers  Samuel Arandas. Es zeigt eine verschleierte Muslimin, die einen verletzten Verwandten im Arm hält (Foto links), aufgenommen am 15. Oktober 2011 in einer Moschee in Jemens Hauptstadt Sanaa am Rande einer Demonstration gegen den Präsidenten Ali Abdullah Salih. In den Kategorien „Menschen (in Aufruhr)" und  „Sport“ gingen Auszeichnungen an zwei polnische Fotografen.


Tomasz Lazar erhielt den 2. Preis. Sein Foto zeigt eine Demonstrantin der Occupy-Wall-Street-Bewegung kurz vor ihrer Festnahme durch die Pokizei, aufgenommen am 10. Februar 2011 (Foto Mitte).
„Lucha Libre“ ist eine mexikanische Version des US-amerikanischen Wrestling, in der sich die Kämpfer hinter martialischen Masken verstecken. Manchen gelingt es, ihre Identität dauerhaft zu verbergen; ein zusätzlicher Reiz, der „Lucha Libre“ neben Fußball zur beliebtesten Sportart in Mexiko gemacht hat.
Tomasz Gudzowaty hat für seinen Szene-Moment den 3. Preis in der Sport-Kategorie erhalten (Foto rechts).

Wie jedes Jahr geht „World Press Photo Award“ auf weltweite Ausstellungs-Tournee. Vom 27. April bis 19. Mai 2012 ist die Foto-Präsentation im Posener „Cultur Center Zamek“ zu sehen.

Link: http://www.worldpressphoto.org/gallery/2012-world-press-photo

World Press Photo/ds/14.02.2012

 
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