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"Generalplan Ost": Ausstellung über NS-Ostpolitik geht nach Polen Drucken E-Mail

Im Juli 1941 hatte Hitler im Hauptquartier Wolfsschanze die Ziele seines rasseideologischen Vernichtungskriegs in Osteuropa zu Papier gebracht, genannt „Generalplan Ost“.  1942 lagen die operativen Pläne vor, akribisch ausgearbeitet von Generälen und Wissenschaftlern. Für Abermillionen Menschen waren Deportation, Ermordung oder Arbeitsversklavung vorgesehen. Chefkoordinator war  Konrad Meyer, nach dem Krieg als Uni-Professor in Hannover tätig. Studenten von der Berliner  Humboldt-Universität entlarvten ihn als  strammen SS-Ideologen. Seit 2010 widmet sich eine Ausstellung dem „Generalplan  Ost“.  Bislang gastierte  sie allerdings nur an deutschen Universitäten. Doch jetzt, endlich, wird sie auch in Polen touren - unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident  Lammert.

Über Hintergründe informiert der Berliner „Tagesspiegel“:
http://www.tagesspiegel.de/wissen/generalplan-ost-ausstellung-ueber-ns-ostpolitik-geht-nach-polen/6332458.html

Tagesspiegel/ds/17.03.2012

 
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