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EURO 2012: Griechische Mauer war aus Styropor Drucken E-Mail

In die Euro-Währungszone haben die griechischen Politiker ihr Land reingeflunkert und lassen nun ihre Medien über Deutschland herziehen, seit es Gegenleistungen für weitere Milliardentransfers einfordert. 2004, dem Beitrittsjahr, schien die Sonne über Griechenland nicht mehr unterzugehen. Mit spartanischer Rustikalität war europäische Fußballkultur vom Feld gebolzt worden. Griechenland gewann den Meisterpokal, und der Rest Europas erinnert sich seitdem daran, wie einfach Spielfreude vor taktischen Mauern enden kann.
Im Danziger Viertelfinal-Spiel hatte es die deutsche Elf nun ausgerechnet mit der von Griechenland zu tun. „Die Deutschen werden bluten und sich wundlaufen vor unserer Abwehrmauer“, tönten griechische Medien. Es war bestenfalls eine Mauer  aus gedachtem Styropor

Stimmen zum 4.2-Sieg:



Löw im TV-Interview:  „Die Griechen haben Fussball verhindert, eigentlich über das ganze Spiel hinweg.“

Veröffentlicht auf SPIEGEL ONLINE

Frage:
Wie sehen Sie den 4:2-Sieg gegen Griechenland?

Löw: Wir sind der verdiente Sieger. Griechenland hat aus einer Chance zwei Tore gemacht. Wir haben nur versäumt, schon am Anfang aus ein paar guten Möglichkeiten das eine oder andere Tor zu erzielen. Unsere Spielanlage war sehr, sehr gut. Nach dem Gegentreffer sind wir nicht großartig in Hektik verfallen. Wir konnten nachlegen. Letztendlich haben wir die Griechen mit vielem, was wir gemacht haben, schlichtweg überfordert.

Frage: Welchen Halbfinalgegner wünschen Sie sich?

Löw: Da lasse ich mich überraschen. Beide Mannschaften sind gut. England ist viel besser als 2010, viel besser organisiert unter Roy Hodgson. Sie stehen hervorragend defensiv und kontern schnell. Bei Italien ist es ähnlich. Sie stehen hinten gut, können gut spielen, können unheimlich organisiert sein und haben vorne brandgefährliche und schnelle Spieler. Beide Mannschaften sind sehr unangenehm. Alle Mannschaften, die ins Halbfinale kommen, sind Titelanwärter. Da entscheiden Kleinigkeiten, da darf man sich keine groben Schnitzer leisten.

Griechenland

"To Fos"

Der Gegner war von einer anderen Klasse. Es war ein großer Kraftunterschied. Das Ergebnis könnte noch

"LiveSport"
Mit erhobenem Haupt. Das Monster war nicht zu bezähmen, Löws Mannschaft spielt auf einem anderen Level. Die Deutschen sind der große Favorit.

Schweiz

"Blick"

Der griechische Widerstand ist gebrochen, Kanzlerin Angela Merkel tanzt auf der Tribüne. Der griechische Beton bröckelte wie Feta- Käse. Deutschland trifft auch ohne Mario Gomez und wartet im Halbfinale auf Italien oder England.

Großbritannien

"The Sun"
Deutschland warf Griechenland aus Europa raus - und ausnahmsweise war keine Finanzkrise in Sicht.

"Daily Mail"
Im 29. Turnier sind die Deutschen zum 20. Mal im Halbfinale - das ist eine Bilanz.

"The Telegraph"
Nicht genug, dass Deutschland in der Gruppenphase Effizienz und Verlässlichkeit zum Markenzeichen gemacht hat. Es gibt nun Spuren von südländischer Pracht in ihrer Fußball- Kultur, und nach einem kurzen Stolpern in der zweiten Hälfte stellten die Deutschen diese Pracht unheimlich und in Fülle in Danzig aus.


Italien

"La Gazzetta dello Sport": Deutschland wacht auf und Griechenland verabschiedet sich von der EM. Griechenland wird überrollt.

"El Pais"
Mit einer Galavorstellung und Özils Pässen stürmt Deutschland ins Halbfinale. Die Angriffskraft Deutschlands steigt im Verlauf des Turniers rasant an.

"El Mundo"
Eine Machtdemonstration Deutschlands mit Traumtoren von Lahm, Khedira und Reus. Deutschland war von Anfang an total überlegen.

Noch mal die SUN vor dem Spiel England – Italien:

Oh no, it’s the Germans!

ds/23.06.2012

 
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