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20 Jahre Europaregion Pomerania Drucken E-Mail
In Stralsund ist am Donnerstag feierlich der 20. Jahrestag der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania  begangen worden, deren Anliegen das Zusammenwachsen der Menschen zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Polen und Schweden ist. Die Initialzündung ging von der 1992 in Pasewalk gegründeten Pomerania aus, ein Jahr später folgten erste polnische Grenzgemeinden dem Beispiel. Ende 1995 kam es in Szczecin (Stettin) zur deutsch-polnischen Gründung der Europaregion Pomerania, der sich 1998 schwedische Kommunen anschlossen.
Derzeit umfaßt die Region ein Gebiet von über 49.000 km² mit etwa 3,9 Millionen Menschen. Die regionale Entwicklung wird gefördert vom EU-Interreg-Programm als Teil der Europäischen Kohäsionspolitik, und sie ist vorwiegend  deutsch-polnischen  Projekten zugute gekommen.
 

Beispiele erfolgreicher Projekt-Zusammenarbeit sind unter anderem das deutsch-polnische Telemedizin-Netzwerk, der Bau der längsten Promenade Europas ("Europapromenade") von Bansin nach Swinemünde, die Vermarktung der Pommerschen Flusslandschaft sowie die grenzübergreifende deutsch-polnische Berufsausbildung im Hotel- und Gastgewerbe in der Europaregion Pomerania.

Insgesamt wurden 66 Anträge für die laufende  Förderperiode 2007 bis 2013 genehmigt und dafür 133 Millionen Euro zur Verfügung  gestellt
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Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus/ds/11.10.2012
 
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