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EU genehmigt 500 Mio. Euro für Nahrungsmittel an Bedürftige Drucken E-Mail

Von den 27 EU-Mitgliedstaaten erhalten 19 im kommenden Jahr kostenlose Nahrungsmittelzuteilungen für bedürftige Menschen. Vorbild sind die CARE-Pakete-Lieferungen aus den USA  nach dem Zweiten Weltkrieg. 500 Millionen Euro hat die EU für die Nahrungsmittel-Pakete bereitgestellt für voraussichtlich mehr als 18 Millionen Empfänger – rund drei Prozent der EU-Bevölkerung. Für Polen sind anteilig Lieferungen im Wert von 77 Millionen Euro genehmigt. Mehr ist für  Italien (98 Mio.Euro) und Spanien (85 Mio.) bewilligt –  sogar Luxemburg als statistisch  reichstes EU-Land  erhält Lieferungen im Wert von 171.000 Euro für Bedürftige.


Dass damit nach 2013 Schluß ist, haben die Mitgliedstaaten Tschechische Republik, Holland, Dänemark, Schweden, Großbritannien und Deutschland mit  Veto durchgesetzt. Die Bedürftigen sollen auch in Zukunft unterstützt werden, aber nicht durch Käufe  von Nahrungsmitteln auf dem Weltmarkt, sondern vorerst durch Abbau von europäischen Lagerbeständen. Zu vieles davon vergammelt und müsse entsorgt werden.

Wie sich die EU-Planer  die Armutsversorgung für den Zeitraum 2014 bis 2020 vorstellen, haben sie bereits zu Papier gebracht. Am 23 Oktober kommt es zum ersten Vortrag vor der EU-Kommission. Durchgesickert ist, das für die kommenden sieben Jahre eine „Mittelausstattung von 2,5 Milliarden Euro“ gefordert wird. Pro Jahr nur noch und 300 Millionen Euro.

eu.org/ds/18.10.2012
 
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