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Rzeczpospolita: Übertriebene Euro-Prämien verärgern Polen Drucken E-Mail
Die Verantwortlichen der Fußball-EM in Polen erhalten bis zu 1,3 Millionen Euro an erfolgsunabhängigen Prämien, obwohl es doch offensichtliche Pannen gab, kritisiert die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita. Sie schreibt:

Bei den Bürgern kommen solche Nachrichten schlecht an, "denn die kleinen Leute werden sich daraufhin fragen: 'Warum ist das bei denen so und nicht bei mir?' Zweitens wird man dahinter Unehrlichkeit vermuten, auch wenn solch kolossale Prämien für die Chefs der großen Sporteinrichtungen rechtens sind. Und die Bürger, die sich an jeder Ecke betrogen und bestohlen fühlen, neigen dann dazu, sich genauso zu verhalten. Drittens war Donald Tusk zu Jahresbeginn, als die Affäre um die Prämien ans Licht kam, sogar extrem dagegen und versprach daraufhin verschiedene Maßnahmen und Kontrollen. Doch jetzt erfahren wir, dass diese Prämien kraft der Verträge schlichtweg rechtens sind. Das mag zwar stimmen. Doch das Bild eines machtlosen Premiers macht bei der Öffentlichkeit einen schlechten Eindruck."

eurotopics/24.10.2012
 
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