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The Times: Briten zahlen immer noch zu viel Drucken E-Mail
Großbritanniens Premier David Cameron setzte auf dem EU-Gipfel seine Forderung nach einer Kürzung des EU-Haushalts durch. Die konservative Tageszeitung The Times gibt sich mit dem Ergebnis dennoch nicht zufrieden, da es das Land noch immer viel kosten wird:

"Gemessen daran, was sie verlangt hatten, musste der französische Präsident eine Niederlage hinnehmen, während sein britischer Gegenpart triumphieren konnte. Doch letztlich hat Frankreich die größere Volkswirtschaft, und trotzdem fällt sein Nettobeitrag zum EU-Haushalt weitaus geringer aus. Während Cameron also mit seiner nächtlichen Arbeit zufrieden sein und davon ausgehen wird, dass er nicht mehr hätte erreichen können, heißt das noch lange nicht, dass wir uns mit dem neuen Budget zufriedengeben sollten. Am ersten und zwanzigsten Werktag jeden Monats fließen Hunderte Millionen an britischen Steuergeldern an die EU. Das ist immer noch zu viel Geld, zu viel nicht vernünftig ausgegebenes Geld. Das wird zum weiteren Anwachsen der Euroskepsis in Großbritannien beitragen - und das zu Recht."

eurotopics/11.02.2013

 
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