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Statistischer Warenkorb kostet in Polen die Hälfte- ex Promille Drucken E-Mail
Das Statistische Bundesamt „Destatis“ und deren  Brüsseler EU-Pendant  „Eurostat“ haben ermittelt, was ein repräsentativ gefüllter Warenkorb 2012 in den europäischen Ländern gekostet hat, gefüllt  mit Nahrungsmitteln und Tabakwaren. Bei „Destatis“ ist Ungarn nicht erfaßt (?), wohl aber von „Eurostat“ im  detaillierteren Preisvergleich nach Warengruppen. Sei´s drum, im Ergebnis sind  beide Statistikiken deckungsgleich:
In Dänemark ist der gefüllte Warenkorb am teuersten, in Schweden und Finnland nächstteuer. Getoppt wird der Warenkorbpreis allerdings noch von den Nicht-EU-Staaten Schweiz und Norwegen. Deutschland liegt mit 1,8 Prozent über dem EU-Mittelwert. Das billigste EU-Land ist Bulgarien. Hier müssen die Verbraucher nicht einmal halb so viel bezahlen wie im EU-Schnitt. In Polen liegt das Preisniveau vergleichsweise bei 58 Prozent, in Ungarn bei knapp 62 Prozent, in Tschechien bei 74,5 Prozent. Im direkten Vergleich Polen-Deutschland kosten die Nahrungsmittel in Polen rund die Hälfte, teurer sind alkoholische Getränke.
 

Dass Deutschland im EU-Ranking erstaunlich gut platziert ist, wird so kommentiert: Die Lohnpreisspirale wurde über Jahre hinweg abgewürgt, gleichzeitig das rigorose Aldi/Lidl-Discounter-Konzeptt angenommen. In keinem anderen europäischen Markt wird mit niedrigeren Gewinnmargen kalkuliert. US-Gigant Walmart wie auch  die britische Tesco haben sich deshalb vom deutschen Markt verabschiedet.

Hier die grafische Statistik von Destatis.


Mehr ins Details gehende Daten liefert Eurostat:

http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/2-21062013-AP/DE/2-21062013-AP-DE.PDF
 

destatis/eurostat/ds/25.06.2013
 
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