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EU-Haushalt: Deutschland und Frankreich zahlen mehr, Polen kassiert Drucken E-Mail
Da der EU-Haushalt  2012 „auf Solidarität ausgelegt ist", müssen die größten Nettozahler Deutschland und Frankreich Nachschläge leisten, während Polen mehr als ursprünglich veranschlagt erhält. Das geht aus dem Finanzbericht hervor, den die  EU-Kommission am Dienstag in Brüssel vorlegte. Mit einem Umfang von 135,2 Milliarden Euro  war das Budget  der EU für 2012 festgezurrt. Der Nettobeitrag ist der Saldo von Einnahmen aus der EU-Kasse und den Beiträgen, die ein Land nach Brüssel zahlt.

Danach muß Deutschland  11,9 Milliarden Euro zahlen (statt 9 Mrd. Euro) und Frankreich  8,3 Milliarden Euro (statt 6,4 Mrd. Euro). Polen schneidet in der Kostenverteilung  als der mit Abstand größte Profiteur ab. In die Warschauer Finanzkasse fließen rund 12 Milliarden Euro mehr, als nach Büssel überwiesen wurde. Im Jahr zuvor belief sich  der Nettosaldo auf ein Plus von  10,9 Milliarden Euro. Gemessen an der Wirtschaftsleistung sind allerdings Dänemark und Schweden proportional noch stärker belastet als Deutschland.

ec.europa.eu//ds/27.11.2013
 
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