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Krakau muß von Grund auf saniert werden Drucken E-Mail

Die schönste Stadt Polens zählt mit über 3.500 historischen Bauwerken zu den schönsten der Welt. Der historisch erhaltene Stadtkern ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben. Auf einer mächtigen Anhöhe, dem Wawel, thront der Residenz- und Krönungspalast. Der mittelalterliche Marktplatz, 200 x 200 Meter im Quadrat, ist der größte Europas mit den prächtigen Tuchhallen im Renaissance-Stil. Die Marienkirche schmückt ein Altar des Nürnberger Kunstschnitzer Veit Stoß, der in Krakau Karriere machte und zur honorigen Gesellschaft gehörte. Auf die 36 Museen verteilt sich ein Viertel der gesamten musealen Bestände Polens – über zwei Millionen Exponate.

So schön, so gut, doch alles könnte noch viel schöner sein  - vorausgesetzt, die Stadt wird von Grund auf renoviert. Mit diesem Appell haben nun Privatbesitzer historischer Altbauten auf ihre Misere aufmerksam gemacht: Während die Stadt all ihre Gelder für die Instandhaltung monumentaler Denkmäler ausgibt - siehe Foto der Marienkirche -, verkommen zur gleichen Zeit wunderschöne Altbauten, weil ihre Besitzer nicht genug Mittel haben, um diese zu renovieren. Das soll bald der Vergangenheit angehören. Die Krakauer Regierung will nun a) EU-Gelder abzweigen für ein entsprechendes Förderprogramm  und b) in Brüssel  Nachschlag fordern für einen städtischen Rundumsanierung.

Polskie Radio/ds/12.04.2007
 
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