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Abi – Ikone „Schwarze Madonna“. Drucken E-Mail

Fast ein Viertel der jungen Polen, die in diesem Jahr ihr Abitur machen, haben zuvor eine Wallfahrt zum bekannten Marienwallfahrtsort Tschenstochau gemacht. Laut offiziellen Angaben der polnischen Kirche sind bereits über 100.000 Schüler – von etwa 450.000 SchülerInnen in Abiturklassen landesweit – zur Madonna von Tschenstochau gepilgert. Sie pilgerten in Gruppen und repräsentierten dabei einzelne Schulen oder Diözesen. Die größten Gruppen kamen von den Erzdiözesen Lublin, Przemysl und Warschau, sowie von den Diözesen Plock, Wloclawek und Kielce. 

Schwarze Madonna

Obwohl der Dreißigjährige Krieg zwischen Katholiken und Prostanten 1648 mit dem Westfälischen Frieden beigelegt worden war, trieb es den protestantischen Schwedenkönig ins katholische Polen. 1655 belagerte sein Heer Tschenstochau mit dem schwer befestigten Paulinerkloster – und zog sich nach 40 Tagen erfolglos zurück. Dieses Wunder wurde von den Belagerten dem Bildnis der Schwarzen Madonna im Paulinerkloster zugeschrieben. Seither wird sie in Polen als Nationalheiligtum verehrt. Hunderttausende pilgern jährlich zum 1382 gestifteten Kloster, um dem Bildnis der Schwarzen Madonna zu huldigen. Dabei wird in einem Mysterienspiel der „Leidensweg Christi“ bis zu seiner Kreuzigung nachgelebt.

www.kath.net/ CWNews.com/ds/08.05.2007

 
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