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Kuren in Polen sind im Vergleich zu Deutschland erheblich preiswerter, und das bei durchaus vergleichbarer ärztlicher Betreunung und Einrichtungen.

Viele Sanatorien bieten heute den Standard moderner 3-Sterne-Hotels. Auf deutsche Gäste ist man bestens eingestellt mit deutschsprachigem Betreuungspersonal. Mit dem Beitritt Polens zur EU können Kurbehandlungen unter bestimmten Voraussetzungen auch über deutsche Krankenkassen abgerechnet werden.

Ambulante Kuren

Ambulante Vorsorge oder „Badekuren“ sind im Abstand von vier Jahren möglich. Generelle Vorausetzung dafür ist ein Antrag des behandelenden deutschen Arztes, den die Kasse bewilligen muß. Für diese Kur muß der Versicherte Urlaub nehmen bzw. eine unbezahlte Freistellung beim Arbeitgeber beantragen. Unterkunft, Verpflegung und Fahrt organisiert er selbst.grunssätzlich sollte eine Kur in einer wohnortnahen Kureinrichtung erfolgen. Ist die benötigte Behandlung dort nicht möglich, kann der Kurort innerhalb der EU frei gewählt werden  - z. B. in Polen.

Was zahlt die Krankenkasse?

Die gesetzlichen Kassen können selber entscheiden, ob sie die Kosten für Vorsorgemaßnahmen übernehmen und die Leistungen gerantieren. Einige Kassen wie etwa die AOK Brandenburg und die TK übernehmen bereits die Kosten für die Bahndlungen und zahlen einen Zuschuss von täglich 13 Euro für Unterkunft und Verpfelgung. Der Patient zahlt lediglich einen Eigenanteil von zehn Prozent pro Einzelleistung.

Trotzdem: Vorher Kostenübernahme prüfen lassen!

Da es in der EU noch keine einheitlichen Regelungen für eine Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen gibt, empfiehlt sich eine direkte Abklärung mit der Krankenkasse und/oder eine Anfrage beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).

Stationäre Kuren

Stationäre Heilkuren setzen grundsätzlich eine Krankschreibung voraus und werden nur genehmigt, wenn es keine „vergleichbaren Leistungen in Deutschland gibt“. Dies gilt auch für Rehabilitationsmaßnahmen.

Ambulante und stationäre Kuren für Versicherte privater Krankenkassen

Die privaten Krankenkassen gehen bei der Kostenübernahme von im Ausland erbrachten Leistungen flexibler um als die gesetzlichen Versicherungen. Sie bieten ihren Versicherten den Abschluss von Kurkostentarifen an, wobei meistens eine Krankheitskostenversicherung oder Krankenhauszusatzversicherung beim gleichen Versicherer vorausgesetzt wird. Diese Tarife sind entweder auf den Ersatz der nachgewiesenen medizinischen Kosten oder auf die Zahlung eines pauschalen Tagegeldes abgestellt. Grundsätzlich steht dem Patienten die Wahl des Kurortes frei. Die Entscheidung, ob eine Kur angetreten wird, liegt beim Patienten und beim Arzt. Bei den meisten privaten Kassen sind ambulante Kuren – etwa in Polen – alle zwei bis drei Jahre möglich. Trotzdem gilt auch für privat Versicherte vorsorglich, sich vor Antritt der Kur bestätigen zu lassen, welche Kosten vollständig oder teilweise übernommen werden. Die nachfolgende Auflistung von polnischen Kureinrichtungen mit ihren speziellen Behandlungsangeboten ist einer Veröffentlichung vom Polnischen Fremdenverkehrsamt entnommen:

 
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