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Sejm beschließt härtere Strafen für Verkehrssünder Drucken E-Mail
Vorzeitig zur Reisesaison hat das Parlament einer Verschärfung des Bußgeldkatalogs zugestimmt. Verkehrssünder in Polen  müssen sich ab dem 1. Juli auf saftige Geldbußen einstellen. Wer innerorts die zulässige Geschwindigkeit  um zehn Stundenkilometer überschreitet, muss umgerechnet 28 Euro zahlen, außerorts sind es 14 Euro. Ab 31 zu viel auf dem Tacho werden 170 Euro verlangt. Wer 50 Stundenkilometer  schneller als erlaubt fährt, für den wird es mit 400 Euro so richtig teuer.
Erlaubt sind in Polen innerorts 50 Stundenkilometer, nachts zwischen 23.00 und 6.00 Uhr 60 Stundenkilometer. Auf Landstraßen gilt Tempo 100, auf Autobahnen 140. Wer in einen Unfall verwickelt ist, muß die Polizei informieren und  am Unfallort bleiben. Kassiert wird in Polen üblicherweise  direkt am Straßenrand.

Vorbei ist die Zeit, da in Polen geblitzte Autofahrer ungestraft davon  kamen. Laut Bundesamt der Justiz wurde 2014 von polnischen Behörden in 100 Fällen um Vollstreckungshilfe ersucht. In umgekehrter Richtung haben deutsche Behörden in 6700 Fällen um die Hilfe ihrer polnischen Kollegen gebeten. Dieses Missverhältnis liegt laut „Märkischer Oderzeitung“ daran, dass ein EU-Beschluss zum europaweiten Datenaustausch zur Vollstreckungshilfe von Deutschland früher umgesetzt wurde.
Siehe auch:
http://www.polentoday.de/content/view/6432/23/

MOZ/Focus/ds/12.04.2015
 
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