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Trotz und Dramatik: Polens großes EU – Theater Drucken E-Mail

Ein alter polnischer Witz geht so: Ein Franzose, ein Deutscher und ein Pole werden von den Indianern an den Marterpfahl gestellt. Es wird ihnen verkündet, dass man sie leider in die ewigen Jagdgründe befördern müsse, um ihnen dann die Haut abzuziehen und Kanus daraus zu machen.

Als letzte Gnade dürften sich die Delinquenten allerdings selbst ihre Todesart aussuchen. Gut, der Franzose wählt ein Stilett, sticht sich in die Brust, fällt tot um - die Indianer ziehen ihm die Haut ab und machen sich daraus ein Kanu.
Der Deutsche schießt sich in den Kopf, die Indianer machen sich das zweite Kanu.
Der Pole beobachtet das alles und bittet dann um eine Gabel. "Eine Gabel?" fragen die Indianer erstaunt. "Wozu brauchst du denn eine Gabel?" - "Das werdet ihr schon sehen", entgegnet der Pole mürrisch und fängt an, sich an hundert Stellen zu durchlöchern. "Ich mache euch ein schönes Kanu!"

Gelesen in SPIEGEL ONLINE, 23.06.2007

 
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