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Kunstraub: Portrait wieder zurück in Warschau Drucken E-Mail
  Ein vom polnischen Maler Krzysztof Lubieniecki um 1728 erstelltes „Portait of a Man“ ist vom amerikanischen FBI gefunden und sichergestellt worden. Es ist eins von  rund 6.000 Gemälden, die während der Nazi-Okkupation geraubt wurden. Lubieniecki  lebte in Amsterdam, sein Gemälde hing seit den 1920ern in der Warschauer Nationalgalerie, wurde 1944 von den Nazis geraubt – und galt seit Kriegsende als verschollen.

Weltweit sucht das polnische Ministerium für Kultur nach geraubter Kunst, duchforstet via Internet internationale Auktionskataloge und hat  Ländern Suchlisten überstellt. Dem FBI wurde ein Auktionsangebot in Columbus, Ohio, auffällig. In der Katalogbeschreibung war auf den Bestand aus dem östereichischen Schloß in Fischhorn verwiesen worden. Dort hatten FBI-Recherchen zufolge US-Soldaten  eine Vielzahl von Kunstwerken  sichergestellt, darunter auch das Werk von Lubieniecki in die Liste eingetragen. 

Vor zwei Monaten war es von einer Privatperson dem Auktionshaus in Columbus zu Versteigerung eingeliefert worden. Inzwischen ist das Gemälde der Warschauer Nationalgalerie übergeben worden.

thenews.pl/Foto mkidn.gov.pl/ ds/30.09.2015
 
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