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Smolensk-Spielfilm: Überfällige Aufklärung oder Mythenbildung? Drucken E-Mail
  Auf dem Weg zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Massenmordes von Katyn zerschellte am 10. April  2010 die Regierungsmaschine Polens beim Landeanflug. An Bord: der damalige Präsident Lech Kaczynski und seine gesamte Entourage – eine nationale Katastrophe für die Polen. Jetzt will ein politisch motivierter Spielfilm beweisen, dass es sich bei dem Flugzeugabsturz um ein gezieltes Attentat handelte. Der Regisseur lässt wissen, dass es zwar ein Spielfilm sei, aber auch eine Rekonstruktion der tatsächlichen Ereignisse.
Im ARD-Kulturprogramm "ttt" werden erste Ausschnitte aus dem Film gezeigt, dazu diskutiert Moderator Dieter Moor mit dem Regisseur, was dran ist an der Kritik, der Film diene der  Mythenbildung in Polen. Denn wenn es nach dem Willen von Jarosław Kaczynski und der derzeit regierenden PiS geht, soll das Flugzeugunglück zum Gründungsmythos des "neuen" Polen werden. 
Sendung am Sonntag (10.4.) auf ARD unter Kulturmagazin „ttt“ ab 23.05 Uhr.

ARD-ttt mit Foto/ds/08.04.2016
 
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