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Dienstag und Mittwoch leuchten alle Friedhöfe in Polen Drucken E-Mail
  Am 1. November wird in Polen der katholische Feiertag Allerheiligen begangen, der Tag, an dem der Toten gedacht wird und die Gräber für den Winter abgedeckt werden. Ehe der lange Winter kommt pilgern die Polen noch einmal zu den Gräbern, stellen Kerzen auf und versichern den verstorbenen Angehörigen und Freunden, dass sie nicht vergessen sind. Wo die Gräbersegnung nicht bereits am Nachmittag des Hochfests Allerheiligen stattgefunden hat, findet sie tags darauf an Allerseelen statt. Durch Gebet und Fürbitte wird dann den Armen Seelen im Fegefeuer gedacht und ihnen Allerseelenablass zuteil. Von den zigtausend brennenden Kerzen leuchtet der Himmel über den Friedhöfen weithin sichtbar rötlich.
Im 10. Jahrhundert ließ der Abt der Benediktiner von Cluny dem Gedenktag "aller Heiligen" auch den "aller Seelen" folgen Eine erste Erwähnung der Gedenktage in Polen stammt aus Breslau - im 12. Jahrhundert.

Foto: Friedhof in Warschau/wikipedia/ds/01.11.2016
 
 
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