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Nationalmuseum in Szczecin gekrönt als Weltgebäude 2016 Drucken E-Mail

Das neue, dem Nationalmuseum von Szczecin/Stettin zugehörige  „Dialogzentrum Umbrüche“ ist am Freitag auf dem „World Architecture Festival“ in Berlin in der Kategorie „Kultur“ als Weltgebäude 2016 ausgezeichnet worden. Mit dem europäischen Preis für „Öffentliche Stadtarchitektur“ war es bereits im Frühjahr ausgezeichnet worden. Dokumentiert wird die Vorgeschichte zum Zweiten Weltkrieg, das Ergebnis der Vernichtung von Szczecin  und die Nachkriegsentwicklung. Das Ganze findet unterirdisch statt unter vollständig vorgefertigtem Betonplateau. 

  Eine  Hochbauarchitektur hätte den Blick auf die von dem Spanier  Barozzi Veiga entworfene Neue Philarmonie im Stil von Mies van der Rohe verstellt, eine bereits von der EU ausgezeichnete zeitgenössische Architektur. Den alternativen Untergrundplan hat der polnische Architekt Robert Konieczny (Foto) entworfen.

Den Vorsitz der international  besetzten Jury hatte der britische Stararchitekt Sir David Chipperfield, der ebenfalls im Wettbewerb stand mit seinem Entwurf zur Treppenhalle im wiederaufgebauten Neuen Museum auf der Museumsinsel in Berlin. Seine Laudatio zum Stettiner Meseumsentwurf blieb allerdings nicht ohne Kritik:

Die Stadtbehörde untersage ausdrücklich die Nutzung der riesigen innerstädtischen Betonfläche für kinderfreundliche Aktivitäten, überdies fehle es an Grünbepflanzungen wie von der EU üblicherweise gefordert, wird reklamiert.

Quelle mit Fotos: deezen.com/ds/21.11.2016
 
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