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Magdalena Abakanowicz bleibt in dankbarer Erinnerung Drucken E-Mail
         
86-jährig ist die wohl bekannteste bildende Künstlerin Polens gestorben. Ihre kopflosen Slupturen sind eine einzigartige Demonstration,  inspiriert vom Schicksal der Menschen im 20. Jahrhundert. Die Bildhauerin arbeitete bevorzugt mit dicken Faserstoffen und synthetischen Harzen, benutzte aber auch Metalle, Stein und Holz für ihre Skulpturen. Außerdem entwickelte sie eine eigene Webtechnik und entwarf damit dreidimensionale Objekte, wofür sie 1965 auf der Biennale von São Paulo mit dem Grand Prix geehrt wurde.

Ihre Werke sind in mehr als 70 Museen auf der ganzen Welt gezeigt worden. Sie gilt als bekannteste polnische Künstlerin ihrer Generation. Abakanowicz war auch Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Im Jahr 2000 wurde ihr der Orden Pour le Merité für Wissenschaften und Künste in Berlin verliehen. 2001 erhielt sie auch den polnischen Großen Preis der Kulturstiftung.

ds/23.04.2017
 
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