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Polnische Airports im Aufwind Drucken E-Mail
Über acht Millionen Fluggäste haben im ersten Halbjahr 2010 von polnischen Airports abgehoben. Fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Hälfte buchte bei Billigfliegern wie Ryan Air und Wizz Air. Zum Vergleich: 2009 tickten auf dem Frankfurter Flughafen 54 Millionen Passagiere ein, in München 34 Millionen, in Düsseldorf 18 Millionen, in Berlin-Tegel 15 Millionen und in Hamburg 12 Millionen.

ds/06.09.2010
 
Konfuse polnische Taube Drucken E-Mail

Eine Brieftaube aus Polen, die sich offenbar auf dem Heimweg verirrt hatte, landete bei einer Familie im brandenburgischen Fürstenberg und nistete sich dort ein. Alle Versuche, den handzahmen Vogel zum Heimflug zu bewegen, scheiterten – er kehrte immer zurück.
Ein Blick auf den Ring am  linken Fuß verriet den heimatlichen Schlag. Auf dem Ring steht neben der Staatenkennzeichnung „PL“ eine Registriernummer. Recherchen im Internet führten zum Züchter in Polen. Die Taube wurde entlassen – kam aber zurück. An den Körnern hat´s nicht gelegen, im polnischen Schlag gab es nur das Feinste. Trotzdem meldete sich  die Taube auf Immigrantin zurück.

moz/ds/09.2010

 
Handball: Das Karol-Bielecki-Wunder Drucken E-Mail

Es ist ein Handball-Wunder: Der auf einem Auge erblindete Karol Bielecki warf zwei Monate nach seinem schrecklichen Unfall die Rhein-Neckar Löwen praktisch im Alleingang zum Sieg im Bundesliga-Spiel gegen Göppingen - dabei schien die Karriere des Polen bereits beendet.
Es war ein Schicksalsschlag für den 28-Jährigen, der sich am 11. Juni ereignete: Bielecki war beim Länderspiel gegen Kroatien auf dem Parkett, bekleidete wie gewohnt die Halbposition auf Links, als es passierte: Der Vize-Weltmeister bekam bei einer Abwehraktion unabsichtlich den Finger seines Gegenspielers Josip Valcic in das linke Auge, Bielecki ging sofort blutend zu Boden, hielt sich das Gesicht. Sanitäter versorgten den Polen umgehend noch auf dem Parkett, später wurde er ins Krankenhaus in Kielce gebracht. Nach einer Computertomographie entschieden die Ärzte, den 28-Jährigen in eine Spezialklinik ins 180 Kilometer entfernte Lublin zu bringen.

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21.500 Euro für deutsch-polnisches „Wildnis-Netzwerk“ Drucken E-Mail
Brandenburgs Umweltministerium will die Zusammenarbeit mit Polen im Bereich der Umweltbildung weiter stärken. Dafür stellt es dem Verein Naturschutzpark Märkische Schweiz e.V. für den Aufbau eines "Deutsch-polnischen Wildnispädagogik-Netzwerkes" 21.500 Euro Fördermittel zur Verfügung. In den nächsten Monaten wird der Verein federführend die Grundlagen für ein deutsch-polnisches „Wildnis-Netzwerk“ im Lebuser Land schaffen. Die Wildnispädagogik ist besonders gut geeignet, Menschen neugierig zu machen und zusammenzuführen, sie für die heimatliche Natur zu begeistern und für deren Schutz zu sensibilisieren.
Zielgruppe des Projekts sind Pädagogen, Lehrer, Erzieher und Mitarbeiter der Jugendarbeit, die sich mit Umweltbildung und Naturschutz in Brandenburg und in Polen beschäftigen. Geplant sind u.a. zum Thema Wildnispädagogik die Gründung einer deutsch-polnischen Arbeitsgemeinschaft, Infoveranstaltungen beiderseits der Grenze sowie eine deutsch-polnische Konferenz. Darüber hinaus soll für Familien aus Brandenburg und Polen Wildnis-Wochenenden angeboten werden.

proplanta/ds/06.09.2010

 
Polen wirbt verstärkt um deutsche Investoren Drucken E-Mail

Polens Schatzminister Aleksander Grad hat deutsche Firmen aufgefordert, mehr in seinem Land zu investieren. Derzeit würden 400 Unternehmen gleichzeitig privatisiert, sagte er am vergangenen Mittwoch  bei einem Besuch von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle in Warschau. Von 800 Privatisierungsprojekten seien 300 bereits abgeschlossen. Es gebe sogar die Möglichkeit, nach dem Zuschlag bei einer Auktion innerhalb von sieben Tagen die notwendigen Papiere zu erhalten. Seine Regierung begrüße ausländisches Kapital, auch aus Deutschland. Doch gerade deutsche  Investoren zeigten sich zunehmend frustriert – und verließen  das Bieterkarussel. Ihr Vorwurf: Polen fordert Goldpreise für marode Staatsunternehmen.

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Sinnspruch... Drucken E-Mail

„Am sichersten ist man ganz unten. Man fällt nicht mehr tiefer“
Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker.

Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.

05.09.2010

 
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