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Der polnische Bergbau-Konzern KGMH, Europas größter Kupfer- und Silberproduzent, hat der kanadischen Quadra FNX-Gruppe ein Kaufangebot über insgesamt 2,84 Milliarden USD (2,1 Mrd. Euro) unterbreitet, dass diese –vorerst – akzeptiert hat. Zuvor war lediglich über ein gemeinsames Joint Venture verhandelt worden. Der kanadische Vorstand hat sich allerdings ausbedungen, dass bei Gegenangeboten neu verhandelt werden muß, wobei dann auch KGMH noch nachlegen könne. |
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Piotr Buras, Korrespondent in Berlin für die polnische Tageszeitung Gazeta Wyborcza, beschreibt das neue von der Tusk-Regierung gezeigte Selbstbewußtsein in einem Essay für ZEIT ONLINE: „Polen hat heute in Europa so gute Karten wie noch nie. Und das insbesondere in Berlin, wo noch vor Kurzem über den launigen Nachbarn im Osten nicht nur hinter vorgehaltener Hand gelästert wurde“. Link: http://www.zeit.de/2011/50/Polen
ds/10.12.2011 |
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Verkehrssünder, die in Polen von einer Radaranlage erfaßt worden sind, erhalten – wie in Deutschland – einen automatisierten Bußgeldbescheid mit ausgewiesenen Strafpunkten. Notorische Verkehrssünder müssen aber nicht den Führerscheinentzug befürchten – so sie es sich leisten können nach dem Motto: Geld regelt den Verkehr. Strafpunkte lassen sich vermarkten. Wer sie loswerden will, braucht ein Alibi, jemand, der sich als Verkehrssünder im „geliehenen“ Auto bekennt. Von einem mittlerweile blühenden Punkte-Handel berichtet die Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“. Vor allem im Internet werden "Punkte-Käufer" gesucht.
ds/10.12.2012 |
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Der polnische Marien-Orden hat seinem Generaloberen Adam Boniecki (Foto) verboten sich öffentlich zu äußern, weil er es vermieden hat, für das Kruzifix im polnischen Parlament Stellung zu beziehen. Die linksliberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza kritisiert den Orden und kommentiert: "Die Marienbrüder haben nicht erklärt, warum sie Pfarrer Boniecki eigentlich bestraft haben. Man weiß, dass es um seine Haltung zum Thema 'Kreuz im Parlament' sowie zu [dem anti-kirchlichen Politiker] Janusz Palikot gegangen ist. Auf die Frage, ob das Kruzifix im polnischen Parlament hängen sollte, hat Boniecki im [TV-Programm] Kropka nad i erwidert, dass beide Antworten richtig seien. ... Am traurigsten ist dabei, dass die Bischofskonferenz dazu beharrlich schweigt. ... Das ist auch nicht verwunderlich, weil sich der größte Teil der Bischöfe schon seit langem von Pfarrer Boniecki distanziert hat. Denn er hat Dinge gesagt, die nicht selbstverständlich sind und oft der offiziellen Linie der Kirche widersprachen."
eurotopics/ds/09.12.2011 |
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Er ist männlichen Geschlechts, zwischen 30 und 39 Jahre alt, lebt in Masowien oder Schlesien - und steht bei seiner Bank mit 16.500 Zloty (3692 Euro) in der Kreide. So klassifiziert das Institut „Big Info Monitor“ den durchschnittlich höchsten Schuldner des Landes nach Auswertung von Bankdateien und der Kreditauskunft BIK. Landesweit stehen 60 Prozent der Schuldner mit bis zu 5000 Zloty (1119 Euro) im Minus. Statitisch ist das durchschnittliche Monatsgehalt auf 3.581 Zloty brutto bzw. 826 Euro gestiegen. Im Vergleich mit Deutschland sind die Polen bemerkenswert disziplinierte Schuldner. In den vergangenen neun Monaten wurden rund 450.000 Schuldner aus dem polnischen Register gelöscht. Die deutsche SCHUFA hat mittlerweile fast 40 Prozent der Bevölkerung negativ notiert aus dem einen, anderen oder welchen Grund aus immer. Das ist statitisch europäischer Rekord. Davon lebt eine Inkasso-Fimen-Kultur - die Polen noch nicht hat. Thenews.pl/ds/09.12.2011 |
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Kaum im Amt hatte Regierungschef Donald Tusk 2007 angekündigt, bis 2020 das Schienennetz auszubauen für Hochgeschwindigkeitszüge bis 345 km/h und damit an das transeuropäischen ERMTS-Schienennetz anzuschließen. Die Strecke sollte Y-förmig von Warschau nach Lodz im Zentrum des Landes und von dort aus nach Poznan (Posen) im Westen und nach Wroclaw (Breslau) im Süden führen. Von Warschau nach Wroclaw etwa würde sich die Reisezeit von heute fünfeinhalb auf eine Stunde verkürzen. Dazu wird es frühestens zehn Jahre später, 2030, kommen, gab Verkehrsminister Slawomir Nowak nun bekannt. Seine Begründung: "Wären wir ein reiches Land wie Deutschland oder Frankreich, könnten wir uns so ein kostspieliges Projekt leisten. Aber das sind wir nicht, und außerdem haben wir die Krise." Allein bis 2013 sind rund fünf Milliarden Euro für Streckenmodernisierungen eingeplant.
AFP/ds/09.12.2011
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