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Vor Stichwahl: Stimmenverkauf im Internet Drucken E-Mail

Auf dem größten polnischen Internet - Auktionsportal  Allegro.pl erscheinen in jüngster Zeit vermehrt zahlreiche Angebote, in denen Polen ihre Stimmen in der Präsidentschafts-Stichwahl am 4. Juli verkaufen wollen. Die Preise sind unterschiedlich - sie reichen von 1 bis zu 15.000 Zloty (0,246 bis 3.689 Euro), berichtete die Tageszeitung "Polska" in ihrer gestrigen Ausgabe. Die meisten Verkäufer begründen ihre Entscheidung damit, dass ihr eigener Kandidat es nicht in die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen geschafft habe.

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Urteil – Jaroslaw Kaczynski hat gelogen Drucken E-Mail
Jaroslaw Kaczynski, konservativer  Kandidat für das Präsidentenam,  hat eine juristische Auseinandersetzung mit seinem Rivalen Bronislaw Komorowski endgültig verloren. Ein Berufungsgericht in Warschau bestätigte am Donnerstag ein Urteil erster Instanz, wonach Kaczynski über die gesundheitspolitischen Pläne des liberalen Kandidaten die Unwahrheit gesagt habe. Er müsse seine Bemerkungen, Komorowski wolle das Gesundheitssystem privatisieren, daher innerhalb von 48 Stunden auf zwei Fernsehkanälen widerrufen. Das Urteil ist rechtskräftig.
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Orange Hauptsponsor der Fußball-Nationalmannschaft Drucken E-Mail

Der polnische Fußballverband PZPN und das französische Telekommunikationsunternehmen Orange haben einen Sponsoring-Vertrag unterzeichnet mit vorläufigem Fristablauf  nach der Fußball-WM 2014 in Brasilien.

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Grenzverkehr Kaliningrad – Polen wird erleichtert Drucken E-Mail
Die Menschen in der russischen Exklave Kaliningrad (früher Königsberg) sollen leichteren Zugang zum EU-Land Polen bekommen. Auf dieses Ziel verständigten sich am Mittwoch die Außenminister Russlands, Polens, Frankreichs und Deutschlands in Paris. 'Das ist etwas in der Praxis, das wir schnell umsetzen können, um bessere Beziehungen zwischen Polen und Russland und der EU und Russland zu erreichen', sagte der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski. Es gehe um Erleichterungen für 'normale Bürger', hob sein russischer Kollege Sergej Lawrow hervor.
Die EU-Kommission soll nun rasch eine Bitte Polens und Russlands für eine Ausnahme von den Schengen-Regeln prüfen. Diese erlauben den visafreien kleinen Grenzverkehr nur in einer 30-Kilometer-Zone. Nach dem Wunsch, dem sich Deutschland und Frankreich angeschlossen haben, soll aber das Ganze von der EU umschlossene Kaliningrader Gebiet mit knapp einer Million Einwohnern profitieren.

sueddeutsche/Grafik: wikipedia/ds/24.06.2010
 
Erster Coitus interruptus nachgefragt Drucken E-Mail

Eine vom Chemiekonzern Bayer Schering in Auftrag gegebene Studie sollte herausfinden, wann und wie es zwischen Frau und Mann zum ersten Mal passierte. Befragt wurden in 19 EU-Ländern 25.500 Frauen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren, darunter 1.041 Polinnen. Ergebnis: In Dänemark kommt es am frühesten zur Vereinigung, durchschnittlich im Alter von 16,6 Jahren. Türkinnen tun es am spätesten, durchschnittlich  mit 20,5 Jahren. Allerdings muß in Betracht gezogen werden, daß christliche Frauen offensiver Auskunft über Sex geben als muslimische, schränkt die Studie ein.

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EU- Kommission gibt OK für Gassspeicher in Polen Drucken E-Mail

Zur Vermeidung von Engpässen bei der Gasversorgung in Europa unterstützt die EU- Kommission den Bau von Gasspeichern in Polen. Die Brüsseler Wettbewerbshüter genehmigten am Mittwoch staatliche Beihilfen in Höhe von 390 Millionen Euro für den Bau und Ausbau von vier unterirdischen Gasspeichern in Polen.
"Die  Vorhaben werden einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssicherheit in Polen und der EU leisten", entschied die Kommission. Polen könne seine Gasversorgung sichern, ohne dass der Wettbewerb übermäßig beeinträchtigt werde, sagte EU- Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia (Foto).

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Tauron-Börsengang soll 1,1 Mrd. Euro bringen Drucken E-Mail

Polen will mit dem Börsengang des zweitgrößten polnischen Versorgers Tauron  rund 1,1 Milliarden Euro einstreichen. Rund 52 Prozent des Unternehmens stehen zum Verkauf. 25 Prozent der angebotenen Aktien werden in die Hände von Kleinanlegern gehen, der Rest an institutionelle Anleger. Der Ausgabepreis pro Aktie betrage 0,57 Zloty, teilte Finanzminister Aleksander Grad am Dienstag mit. Damit liegt der Emissionspreis am unteren Ende der zuvor angegebenen Spanne. Die Nachfrage institutioneller Anleger sei angesichts der Sorgen um den Aufschwung in Europa unerwartet schwach ausgefallen. Dennoch haben laut Schatzministerium mehr als 230.000 Polen  Tauron-Aktien gezeichnet.

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