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Ausländische Investoren beklagen bürokratische Hürden Drucken E-Mail

Polens Agentur für ausländische Investitionen (PAIiZ) akquirierte vergangenes Jahr Projekte ausländischer Investoren mit einem Gesamtvolumen von rund zehn Milliarden Euro. So manch eingefäldelter Kontakt blieb jedoch auf der Strecke, scheiterte  an als zu kompliziert angesehenhen bürokratischen Hürden, moniert PAIiZ im aktuellen Jahresreport. Die größten Probleme bereiten das Steuersystem, Arbeitsrecht und bürokratische Auflagen für ausländische Unternehmen, die weitere Niederlassungen planen.
Immerhin verbessert hat sich laut PAIiZ-Sprecher
Marek Szostek der Eindruck ausländischer Investoren vom Ist-Stand der Infrastruktur. Begrüßt von den ausländischen Investoren wird auch die Einrichtung der Sonderwirtschaftszonen mit steuerlich günstigeren Konditionen  bis hin zu staatlichen  Subventionen. Doch diese von der EU gebilligte Vorteilsregelung läuft 2020 aus.

PNB/ds/31.01.2012

 

 
Borysiuk bricht Zusage gegenüber Bundesligist 1. FCK Drucken E-Mail

Unsere gestrige Meldung vom Wechsel des Legia Warschau-Spielers zum Bundesligist 1. FC Kaiserslautern ist überholt. Ariel Borysiuk zog ein Angebot des belgischen Erstligisten FC Brügge von Trainer Christoph Daum vor, obwohl er sich bereits mit dem FCK einig gewesen war. “Wir sind latent verärgert”, kommentierte FCK-Pressesprecher Christian Gruber die Entscheidung und fügte hinzu: “Der abgebende Verein Legia Warschau hat keine Schuld, er hat sich absolut korrekt verhalten”.

transfermarkt/SZ/ds/30.01.2012

 

 
Proteste gegen ACTA-Abkommen halten an Drucken E-Mail

Laut Telepolis Online sollen in den vergangenen Tagen in über 80 polnischen Städten ACTA-Gegner auf die Straßen gegangen sein, um gegen das umstrittene Internetzensur-Abkommen "Anti-Counterfeiting Trade Agreement"" (ACTA) zu demonstrieren. Am Donnerstag hatte Botschafterin Joanna Rodowicz-Czechowska in Tokio das Abkommen unterzeichnet wie auch die Vertreter von 21 der 27 EU-Mitgliedstaaten. Doch bevor ACTA in der EU in Kraft treten kann, müssen alle  Mitgliedstaaten dem Vertrag zustimmen mit dem Votum der nationalen Parlamente; auch das Europaparlament muß zustimmen.
Und das kann dauern aufgrund unterschiedlicher Rechtslagen in den einzelnen Ländern (
Haftung von Telefonanbietern und Providern im Falle von Urheberrechtsverletzungen über deren Kanäle, Internetsperren und ähnliches). Offensichtlich hat die polnische Regierung die Empfindlichkeiten der 2.0-Generation unterschätzt.


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EU-Gericht hält Viagra die Stange Drucken E-Mail

Ein polnischer Getränkehersteller muß seinen Energy-Drink Viaguara umbenennen, weil der Name zu starke Assoziationen mit der Potenzpille Viagra wecken könne, an der sich der US-amerikanische Pharmakonzern Pfizer dumm und dämlich verdient. Die Richter am Luxemburger EU-Gerichtshof gaben der Unterlassungsklage von Pfizer statt – und kassierten damit den Widerspruch des polnischen Getränkeherstellers. Der allerdings hatte ihnen argumentativen Vorschub geliefert mit der werblichen Botschaft, sein Energy-Drink habe „weitere, Psyche und Körper stärkende und stimulierende Wirkungen“.
In der Urteilsbegründung heißt es u.a., das nichtalkoholische Getränke „tatsächlich nicht die gleichen positiven Wirkungen wie die zur Behandlung von Erektionsstörungen bestimmten Arzneimittel haben“. "Tatsächlich" klingt fast so, als ob die richterliche Feststellung auf eigenen Erfahrungen beruht.

dpa/ds/30.01.2012

 
Kaiserslautern will Abwehr mit Ariel Borysiuk verstärken Drucken E-Mail

Den drohenden Abstieg aus der Bundesliage vor Augen hat  sich der 1. FC Kaiserslautern zwei Tage vor  Fristablauf  auf dem Wintertransfermarkt mit dem polnischen Defensivspieler  von Legia Warschau geeinigt. Ariel Borysiuk soll die Abwehr verstärken. Der 20-jährige U21-Nationalspieler habe das Angebot  über rund zwei Millionen Euro bereits akzeptiert, bestätigte FCK-Pressesprecher Christian Gruber am Sonntag. Er gehe davon aus, dass Legia Warschau dem Transfer zustimmt. 

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Export-Boom für Lebensmittel und Getränke Drucken E-Mail

Polnische Lebensmittel und Getränke sind international auf dem Vormarsch. Um beachtliche 12 Prozent sind die Exporte 2011 gegenüber dem Vorjahr gestiegen – auf 13.8 Milliarden Euro. Innerhalb der EU haben sich die Exporte seit 2004, dem Beitrittsjahr Polens, verdreifacht. Auch in Ländern außerhalb der EU nimmt die Bergehrlichkeit nach polnischen Erzeugnissen zu. In Algerien beispielsweise sind polnische Milchgetränke und Joghurts inzwischen marktführend. Auch nach Ägypten, Mexico, Nigeria, Senegal und den Phillipienen wird exportiert.

IAR/The Warsaw Voice/ds/29.01.2012

 
Sinnspruch… Drucken E-Mail

Es bedarf großer Geduld, um sie zu lernen.
Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker.



Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.

29.01.2012

 
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