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New York Times empfiehlt Besuch in Lodz Drucken E-Mail

Unter weltweit 45 Städten ist Lodz die einzige polnische Stadt, die zu besuchen die Tourismus-Redaktion der New York Times ihren Lesern empfiehlt, wenngleich erst auf Platz 43. Rom, Paris, Madrid, St. Petersburg?  - das ist kein Tipp für die NYT-Leser, da waren sie schon oder wollen nicht hin, weshalb das Blatt auf Abwegen unterwegs ist. Lodz ist das polnische Hollywood, erfahren die Leser, dort wo Polanski herkommt und Waida filmt und wo ebendort Filmemacher David Lynch zurzeit auf der Suche nach einem Filmstudio ist. In der einstigen Textilstadt sind die stillgelegten Fabriken in metamorphosischer  Architektur in Lofts-, Galerien- und Einkaufstempel umgewandelt, hypermodern chic, ganz so, wie sich die britischen Industriebrachen Birmingham und Glasgow geliftet haben.

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Wprost Online: Palikot verzichtet lieber auf Joint im Parlament Drucken E-Mail

Der linke Politiker Janusz Palikot (Foto) hat darauf verzichtet wie angekündigt einen Joint im polnischen Parlament zu rauchen, sondern nur ein Räucherstäbchen angezündet. Er war im Herbst überraschend mit provozierenden Wahlkampfslogans in den Sejm eingezogen. Palikot denkt wohl schon an eine Regierungsbeteiligung, glaubt das konservative Nachrichtenportal Wprost Online und schreibt:

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Schwere Werbeeinbußen für Gazeta Wyborcza Drucken E-Mail

14,9 Prozent weniger Werbeeinnahmen musste die linksliberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza, Flaggschiff der Agora Gruppe, im vergangenen Jahr hinnehmen gegenüber 2010. Eingenommen wurden 664,4 Millionen Zloty (150 Mio. Euro) nach Angaben der Kantor Media. Im Vergleichszeitraum lagen die durchschnittlichen Verluste der Tageszeitungen bei 6.06 Prozent. Die gesamten Werbeeinnahmen aller Tageszeitungen fielen 2011 auf 2,19 Milliarden Zloty bzw. rund 500 Millionen Euro.

The Warsaw Voice/ds/23.01.2012

 
Mehr Kaffeefahrten zur Wolfsschanze erwünscht Drucken E-Mail

Mit 12 Tonnen Sprengstoff wurde im Januar 1945 das Führerhauptquartier Ost in die Luft gejagt, eine weitläufige Bunkeranlage im masurischen Waldgebiet bei Ketrzyn, auch Wolfsschanze genannt nach den Kosenamen Adolf Hitlers (Wolf/Wölfi). Von hier aus befehligte Adolf GröFaz (Größter Feldherr aller Zeiten) die “Operation Barbarossa”, den Feldzug gegen Russland.
Auf dem 13 Hektar großen Areal lädt ein in den Bunkeranlagen eingerichtetes Hotel und Restaurant  zum Verweil ein. Es ist ins Alter gekommen und kann mit  dem wachsenden Touristenstrom nicht Schritt halten. In den letzten Jahren hat die Zahl der jährlichen Touristen von 160.000 auf 200.000 zugenommen – und das weckt Begehrlichkeiten beim Eigner der Anlage, dem polnischen Staat.

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Hacker-Angriff auf Webseiten der polnischen Regierung Drucken E-Mail

Hacker  haben  die Internetseiten der  polnischen Regierung blockiert, meldet die dpa. Betroffen sein sollen auch die Webseiten des Ministerpräsidenten, des Staatspräsidenten sowie des Parlaments. Zu den Angriffen bekannte sich ein polnischer Ableger der internationalen Hackerorganisation Anonymous, wie polnische Medien am heutigen Sonntag berichteten.
Der organisierte Angriff erfolgte offenbar aus Protest gegen die Absicht der polnischen Regierung, dem internationalen Abkommen gegen Internet-Piraterie und Urheberrechtsverletzungen (ACTA) zuzustimmen. Das Kabinett von Ministerpräsident Donald Tusk will am Dienstag darüber beraten. Mitte Dezember war das umstrittene Anti-Piraterieabkommen vom EU-Rat abgesegnet worden.

heise online/dpa/dwi/ds/23.01.2012

 

 


 

 

 

 
Sinnspruch... Drucken E-Mail

Nicht alles, was wirklich ist, ist wahr. Zum Beispiel die Lüge.
Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker.


Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.

21.01.2012

 
Zweiter Coup von Talanx: Warta geschluckt. Drucken E-Mail

Mitte Dezember hatte Deutschlands drittgrößte Versicherungsgruppe Talanx gemeinsam mit dem japanischen Partner Meiji Yasuda Life Insurance Company für rund 200 Millionen Euro Versicherer "TU Europa" von der polnischen Finanzgruppe Getin übernommen – siehe Link. Jetzt hat Talanx für 770 Millionen Euro die Versicherungsgruppe Warta vom belgischen Finanzkonzern KBC gekauft – und damit die im Bietergefecht mit vermeintlich besseren Karten Handelnden überrascht: die Wiener VIG, Züricher Financial Services, deutsche Allianz, italienische Generali und die französische  AXA.

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