Sogenannte Stalker, die andere Menschen obsessiv belästigen, sollen in Polen künftig härter bestraft werden. Im Herbst werde ein Gesetzentwurf im Parlament eingebracht, der für Stalker Haftstrafen von drei Jahren vorsehe, sagte die Sprecherin des Justizministeriums, Joanna Debek, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. In besonders schweren Fällen - wenn das Opfer der Belästigung in den Selbstmord getrieben wird - soll das Strafmaß demnach bis zu zwölf Jahre betragen.
AFP/stern/ds/15.07.2010 |
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Rund sechs Wochen nach dem Hochwasser an der Oder verschärft die Europäische Kommission die Gangart gegen Polen. Die Kommission leitete am Mittwoch in Brüssel die zweite Stufe eines Vertragsverletzungs-Verfahrens ein, weil die polnische Regierung gegen eine EU-Richtlinie zum Hochwasserschutz verstößt. Danach hätte Warschau bereits bis November vergangenen Jahres Auskunft über das Risiko von Überschwemmungen sowie Vorsorgemaßnahmen wie den Bau von Deichen geben müssen. Deiche sind gebrochen, weil nichts getan wurde, obwohl Gelder aus dem EU-Regionalfond geflossen sind.
AFP/stern/ds/15.07.2010 |
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Ab heute bei Temperraturen Richtung 40 Grad schwirren Pfeile durch die Luft, klingen Schwerter gegeneinander, rasseln Kettenhemden und wiehern Pferde. So wie auf den Tag genau vor 600 Jahren, als rund 20.000 Söldner des Deutschritterordens und 39.000 des polnisch-litauischen Heeres aufeinander droschen. Acht Stunden später war das satte Grün des masurischen Schlachtfeldes blutgetränkt und die als unbesiegbar geglaubte Streitmacht des Deutschritterordens vernichtend geschlagen.
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Trotz Zölibat aber mit Gottes Hilfe ist der polnische Franziskanerbruder Pater Ksawery Knotz heute Polens Sex-Experte Nummer 1. Diverse Bücher hat er verfaßt zur sexuellen Aufklärung für Katholiken, auf Sex-Seminaren erklärt er die Missionarsstellung und noch vieles mehr. Es sei schließlich Gottes Wille, dass die Menschen glücklich sind, meint der Geistliche. Das ZDF-Auslandsjournal berichtet heute über ihn: 22.45 Uhr. ZDF-Vorbericht: http://auslandsjournal.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,8089547,00.html?dr=1
zdf/ds/14.07.2010 |
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Die Schweiz hat entschieden, Filmregisseur Roman Polanski nicht an die USA auszuliefern. Der Oscar-Preisträger ist dort angeklagt wegen der Vergewaltigung einer 13-Jährigen im Jahr 1977. Die europäische Presse bemängelt die Einmischung der Politik bei dieser Entscheidung und fürchtet eine verhängnisvolle Signalwirkung für andere Prominente. Das News-Portal „eurotopics“ von der Bundeszentrale für politische Bildung stellt beispielhafte Kommentare ins Netz:
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Spanien besiegte Holland, Deutschland kickte Bronze, Polen war nicht dabei. Dennoch hat der öffentlich-rechtliche Sender TVP erstmals gut mitverdient, weil die Polen mit dem deutschen Multikulti-Team mitfieberten. Die Spieler Klose, Podolski und Trochwoski sind gebürtige Polen. 12 Millionen Euro hat TVP für die Übertragungsrechte gezahlt – und für rund 31,5 Millionen Euro Werbespots platziert. Abzüglich Mengenrabatte dürften rund 15 Millionen Euro Nettogewinn in der TVP-Kasse verblieben sein.
PNB/ds/14.07.2010 |
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