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Kabelkurzschluss für Radio Maryja Drucken E-Mail

Polens größter katholischer TV-Sender "Trwam" droht aus dem Kabelnetz des Landes zu fliegen. Die nationale Aufsichtsbehörde verweigerte dem Sender des umstrittenen "Radio Maryja"-Gründers P. Tadeusz Rydzyk eine Lizenz für digitales terrestrisches Fernsehen, berichteten polnische Medien am Donnerstag. Ohne diese Lizenz ist demnach das Programm ab August nicht mehr über Kabel zu empfangen, sondern nur noch per Satellit und Internet.
Mögliche Gründe für die Ablehnung des Lizenzantrags für "Trwam" durch den polnischen Rundfunkrat seien fehlende Programmvielfalt und mangelnde finanzielle Sicherheit, sagte eine Sprecherin der Behörde der Tageszeitung "Rzeczpospolita". Zu der konkreten Entscheidung wollte sie allerdings keine Stellung nehmen.
 

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Rekordbesuch bei der Schwarzen Madonna Drucken E-Mail

                     

3,2 Millionen Pilger huldigten vergangenes Jahr dem Bildnis  der  Schwarzen Madonna im Paulinerkloster Jasna Gora in Częstochowa (Tschenstochau) – 200.000 mehr als im Jahr 2010. Das ikonografisch gemalte Gnadenbild der Jungfrau Maria ist die heiligste Reliquie Polens und wird als nationales Symbol verehrt.

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Zwei Drittel der Polen zahlen keine Rundfunkgebühren Drucken E-Mail

Der finanziell angeschlagene öffentlich-rechtliche Rundfunk Polens kann offenbar nicht auf eine Rettung durch Volksunterstützung hoffen. Im vergangenen Jahr zahlten nur 1,2 Millionen Bürger die vorgegebenen Gebühren - 65 Prozent verweigerten sich der gesetzlichen Gebührenpflicht.

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Schlusstermin Deutsch-Polnischer Journalistenpreis Drucken E-Mail

Medienvertreter aus Deutschland und Polen können sich noch zehn Tage lang in den 15. Wettbewerb um den begehrten Deutsch-Polnischen Journalistenpreis einbringen. In den Geschäftsstellen in Warschau und Potsdam sind bislang mehrere Dutzend Einsendungen aus beiden Ländern eingegangen. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2012.
Gefragt sind journalistische Beiträge, die das Wissen von Deutschen und Polen übereinander erweitern und zu einem besseren Verständnis des Nachbarlandes in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur führen oder das Alltagsleben der Nachbarn vermitteln. In den Wettbewerbsbeiträgen können sämtliche Aspekte des deutsch-polnischen Verhältnisses thematisiert werden. Besonders gefragt sind Einsendungen mit einem Bezug zur aktuellen Entwicklung im Nachbarland. Aber auch Artikel und Sendungen, die sich mit der schwierigen gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichte auseinandersetzen, haben eine gute Chance auf Prämierung. Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis gehört mit einem Preisgeld von 5.000 Euro je Kategorie zu den am besten dotierten Journalistenauszeichnungen sowohl in Deutschland als auch in Polen. 

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Gdansk besteuert Gedenkkreuze für Verkehrstote Drucken E-Mail

Nach Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit jährlich etwa 1,4 Millionen Menschen an den Folgen von Verkehrsunfällen. 2010 kamen auf  polnischen Straßen 3.902 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das war zwar ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 17,2 Prozent, doch verglichen mit Deutschland (2010: 3.648  Verkehrstote) ist das Ergebnis erschreckend. Überall im Land erinnern Gedenkkreuze an die Opfer, aufgestellt von Hinterbliebenen. Das ist gemäß der Verkehrsordnung illegal, wird aber von den Stadt- und Gemeindeverwaltungen geduldet.

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EHEC-Notfallfond: Kritik an zu hoher Entschädigung für Polen Drucken E-Mail

Basierend auf den Endzahlen des Europäischen Notfallfonds haben 22 Länder den Fonds genutzt, der eingerichtet wurde, um die Gemüseerzeuger zu entschädigen, die Verluste wegen der EHEC-Krise erlitten. Dem belgischen Journal „Boer&Tuinder“. zufolge wurden von den ursprünglich beantragten 227 Millionen Euro schließlich  178 Millionen  Euro ausgezahlt. An Polen ging mit 46 Millionen Euro die größte Zahlung (97 Prozent der gestellten Forderung).
Spanien bat um 71 Millionen Euro Schadenersatz aus dem Notfallfonds, aber die spanischen Erzeuger bekamen tatsächlich nur 47 Millionen gezahlt. Die Entschädigung für die italienischen Gemüseerzeuger wurde von 34 auf 15 Millionen Euro verringert. Die Niederlande haben die 1,5 Millionen von der anfänglichen Menge von 27 Millionen Euro nicht genutzt. Die belgischen Obsterzeuger erhielten 3,6 Millionen Euro, eine Summe, die nie diskutiert wurde.

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Gazeta Wyborcza : Zentralbank muss unabhängig bleiben Drucken E-Mail
Die Polnische Nationalbank NBP hat es am Dienstag abgelehnt, Staatsanleihen zu kaufen, und damit einen entsprechenden Vorschlag des Finanzministeriums zurückgewiesen. Eine Ausnahme wollen sie nur im Krisenfall machen. Der Chef der wirtschaftswissenschaftlichen Vereinigung TEP, Ryszard Petru, unterstützt die ablehnende Haltung der NBP in der liberalen Tageszeitung Gazeta Wyborcza:
 "Die Unabhängigkeit der Zentralbank ist kein Dogma. Doch gilt sie gemeinhin als eine der größten Errungenschaften der Demokratie. Wenn die Regierung ihre eigenen Anleihen nicht verkaufen kann, dann darf sie die Nationalbank nicht um Hilfe bitten. ... Ich weiß natürlich auch, dass in einer kritischen Situation wie beispielsweise in Italien die Zentralbank keinen anderen Ausweg mehr hat. Wir müssen uns aber im Klaren darüber sein, dass nicht die Zentralbank die Probleme lösen kann, sondern nur eigene Wirtschaftsreformen."

eurotopics/04.01.2011
 
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