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Die Sylter Adler-Reederei stellt ab sofort die Schiffsverbindung von Altwarp (Uecker-Randow-Kreis) ins polnische Neuwarp ein. Grund für die Entscheidung sind die stetig zurückgegangenen Passagierzahlen - seit dem Beitritt Polens zur EU. Seither sei das Geschäft mit den Butterschiffen regelrecht eingebrochen. Es gibt nichts mehr zollfrei an Bord zu kaufen. Die wenigen Wochenendausflügler, die auf die polnische Seite übergesetzt sind, konnten die Schiffslinie auf Dauer nicht finanzieren. Statt früher 10.000 buchten nur noch 2.000 Ausflügler. Zu wenig – und deshalb tschüss.
ds/15.06.2010
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Jedes Jahr werden 150 000 deutsche Autofahrer im Ausland unverschuldet in einen Unfall verwickelt. Von den 37 386 im vergangenen Jahr beim Zentralruf der Autoversicherer eingegangenen Anrufen kamen 14 Prozent aus Italien. Auf dem zweiten Platz lagen mit je 13,3 Prozent die Niederlande und Frankreich, gefolgt von Polen und Österreich mit 8,5 Prozent und 7,5 Prozent. Der Zentralruf der Autoversicherer hilft Urlaubern dabei, die zuständige Versicherung des Unfallgegners zu ermitteln. Ist die ausländische Versicherung bekannt, stellen die Mitarbeiter den Kontakt zu den dortigen Beauftragten her. Zu erreichen ist der Notruf unter der kostenpflichtigen Telefonnummer 0180-25026. |
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Vor sprachlichen Problemen bei Notfällen müssen deutsche Reisende in Polen keine Sorge haben. Eine kostenfreie Servicenummer für ausländische Touristen bietet in den Sommermonaten Hilfe auch in deutscher Sprache. Wer seine Papiere verloren hat, gesundheitliche Probleme bekommt oder aus anderen Gründen Hilfe benötigt, kann sich an den kostenlosen Notfalldienst wenden, der bereits seit 2002 gemeinsam von der Polnischen Organisation für Tourismus und der Polizei in der Hauptreisezeit betrieben wird. Er ist ab sofort und bis zum 30. September täglich von 10 bis 22 Uhr erreichbar. |
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Am Freitag, 14. August, soll auf der polnischen A 4 (Zgorzelec – Breslau) die letzte Lücke zwischen dem deutsch-polnischen Grenzübergang Ludwigsdorf (Anschluss zur deutschen A 4) und Krzyzowa in Niederschlesien geschlossen sein. Mit der Freigabe der 52 Kilometer langen Strecke besteht dann eine direkte Autobahnverbindung über 520 Kilometer Länge von Dresden über Breslau bis Krakau. Obwohl Autobahnen in Polen generell mautpflichtig sind, bleibt die Benutzung des neuen Abschnitts bis voraussichtlich Ende 2010 gebührenfrei. Im Herbst wird die A 4 von Krakau auch in Richtung Osten verlängert um das 20 Kilometer lange Teilstück zwischen dem bisherigen Autobahnende bei Wielicka (östlich von Krakau) und Szarow. Bis zur Fußball-EM 2012, die in Polen und der Ukraine stattfindet, soll die A 4 um weitere 230 Kilometer bis zur ukrainischen Grenze bei Korczowa ausgebaut werden. Damit wären auch die ostpolnischen Städte Tarnow, Rzeszow und Przemysl an das europäische Autobahnnetz angeschlossen.
adac/ds/01.06.2010
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Ein neuer Dinosaurier-Park soll in Polen zur Touristenattraktion werden. Der "Jurapark Krasiejów" liegt etwa 20 Kilometer östlich von Opole (Oppeln) und wird am 1. Juni eröffnet. Er gehört zu einer der wichtigsten paläontologischen Fundstätten Polens, teilt das Fremdenverkehrsamt des Landes in Berlin mit. In Krasiejów gibt es seit 2005 bereits ein Museum, das sich den Sauriern widmet. Rund 200 lebensgroße Modelle von 70 Dinosaurierarten wird es im «Jurapark» zu sehen geben. Die Besucher sollen während der zweistündigen Touren einen Eindruck davon bekommen, wie die Gegend um Oppeln in Schlesien vor etwa 200 Millionen Jahren ausgesehen hat. Zu dem Freizeitpark gehören auch ein mehrdimensionales Kino und eine Achterbahn. Erwachsene zahlen umgerechnet 4,50 Euro Eintritt. Link: www.juraparkkrasiejow.pl dpa/sueddeutsche/ds/01.06.2010 de
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