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Die Deutsche Bahn will ihr Güterzuggeschäft in Polen ausbauen. In den Häfen Stettin (Szczecin) und Swinemünde (Swinoujscie) sollen dafür neue Terminalanlagen und Kräne für die Tochter DB Schenker Rail Polska errichtet werden, wie der Konzern am Freitag in Berlin mitteilte. Insgesamt will DB bis 2018 in Kooperation mit den Hafenbehörden rund 22,5 Millionen Euro investieren. Der Anteil von DB Schenker Rail wurde nicht beziffert. Die Investitionen folgen auf den Kauf der größten privaten Güterbahn Polens, PCC Logistics, den die Deutsche Bahn vor einem Jahr perfekt gemacht hatte. Über die beiden Häfen werden unter anderem Container, Papier und Stahl transportiert.
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Am Donnerstag erklärte das Unternehmen PGNiG, dass ohne eine Aufstockung der Gasimporte im November Gas fehlen werde. Die derzeit vereinbarte Menge werde im November aufgebraucht sein, bestätigte Maciej Kaliski, der Leiter der Abteilung für Öl und Gas im polnischen Wirtschaftsministerium. Der polnische Gasbedarf ist angestiegen, deshalb muss das Land die Gaslieferverträge mit Russland aufstocken. Verständigt hatte man sich darauf, die jährlichen Importe von derzeit 7,5 Milliarden Kubikmetern auf 9 Milliarden Kubikmeter bis zum Jahr 2037 zu erhöhen. Doch das paßt der EU nicht ins Konzept. Sie befürchtet, dass sich Polen auf eine zu starke Abhängigkeit von Russland einlassen könnte. Ein polnisch-russischer Vertrag bedarf der Absegnung von der EU. Blockiert sie das vorliegende Verhandlungsergebnis, und danach sieht es derzeit aus, steht Polen ein ungemütlicher Winter bevor.
gasaanbieter.de/AP/ds/24.07.2010 |
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Das Marktpotenzial für Bio-Gasanlagen in Polen taxieren Experten auf rund 2,5 Milliarden Euro, für Windparks rechnen sie langfristig sogar mit 20 Milliarden Euro. Im Bau ist bereits Europas zukünftig zweitgrößte Biogas-Anlage im nordpolnischen Szczytno. Rund 50 Millionen Euro kostet sie und soll dafür 13,7 MW liefern. Laut der Tageszeitung Rzeczpospolita liegen der EU 103 Projekte mit einem Förderungsanspruch über zusammen rund 600 Millionen Euro vor. Doch das ist nur ein Bruchteil dessen, was Investoren vorschwebt: bis zu 30 Milliarden Euro.
Polish Market Online/warsaw voice/ds/23.07.2010 |
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Polens öffentlich-rechtlicher Sender Telewizja Polska mit den landesweiten Vollprogrammen TVP1 und TVP2 und 16 Regionalprogrammen steht derzeit im Verhandlungsclinch mit diversen Einzelgewerkschaften. Vorgesehen war die Entlassung von rund 800 Mitarbeitern, nun ist laut CEO Romuald Orzel von „einigen Hundert“ die Rede, berichtet „Gazeta Wyborcza“. Noch in diesem Monat sollen die Gespräche einvernehmlich abgeschlossen werden, damit die Entlassungen bereits zum September ausgesprochen werden können. Der personelle Kahlschlag soll ganz erheblich auch die Top-Etage lichten. Etwa jeder dritte „Direktor“ und jeder vierte „Leitende Mitarbeiter“ steht auf der Kündigungsliste. Schon in diesem Jahr will TVP 117 Millionen Zloty (28 Mio. Euro) einsparen, 2011 weitere 283 Millionen Zloty (70 Mio. Euro).
Warsaw Voice/ds/23.07.2010 |
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Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Werbeeinnahmen der traditionellen Medien um 20 Prozent erhöht. Profiteure waren das Fernsehen und der Rundfunk, während einige Printmedien auf der Strecke blieben. Von Januar bis Juni wurden laut Export Monitor rund 2,6 Milliarden Euro ausgegeben. 30 Prozent davon entfielen auf TV-Spots, 13,9 Prozent auf Radiowerbung. Die Werbeeinahmen der Tageszeitungen lagen um 0.79 Prozent niedriger, Magazine kamen mit einem Minus von 0.55 Prozent davon. Zum Vergleich: In Deutschland fielen die Werbeausgaben im 1. Halbjahr 2010 um fünf Prozent auf rund 15 Milliarden Euro.
Expert Monitor/ds/20.07.2010 |
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