Er ist im Magazin „Forbes“ als reichster Pole aufgeführt, hat sich einst im Wolfsburger VW-Konzern in Spitzenpositionen hochgearbeitet, ging nach Polen zurück und baute als Generalimporteur von VW sein eigenes Händlernetz auf, das heute mit 195 Verkaufsstellen mit den Marken VW, Audi, Porsche und Skoda rund 20 Prozent des polnischen Automarktes beherrscht. Auch im Straßenbau-,im Mobilfunk- und Biermarkt mischt seine Kulczyk Pon Investements (KPI) mit. Seit Jahren richtet Jan Kulczyk (Foto) seinen Konzern auf den Energiemarkt aus. Als Mehrheitseigner an Polens drittgrößtem Energieversorger Enea scheiterte er mit seinem Gebot für die Übernahme des staatlichen Anteils. Mit dem Verkauf seines Autoimperiums will er gestärkt in die nächste Bieterrunde einsteigen, berichtet das Wirtschaftsblatt „Puls Biznesu“. Mit VW sei ein Kaufpreis von 700 Millionen Zloty (165 Mio. Euro) vereinbart worden, beruft sich das Blatt auf vertrauliche Quellen.
Puls Biznesu/PNB/ds/05.11.2011 |
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Polnischen Medien zufolge hat der Gaskonzern PGNiG einen Vertrag über die Belieferung mit russischem Gas aus Deutschland abgeschlossen. Für den November ist eine Gasimportmenge von 190 Millionen Kubikmetern geplant. Wie hoch die Kosten dafür ausfallen, wollte der Konzern jedoch nicht angeben. Experten gehen aber davon aus, dass der Preis für die Gasmenge rund 15 Prozent unter dem Gaspreis liegt, den Russland für die gleiche Liefermenge verlangen würde. Für den Import des russischen Gases aus Deutschland ist eine sogenannte virtuelle Umkehrung der Fließrichtung in der Jamal-Pipeline erforderlich. Die Leitung transportiert Gas aus Russland über Polen nach Deutschland. Die Umkehrung erfolgt, indem eine Tochtergesellschafft des polnischen Gasunternehmens PGNiG das russische Gas in Deutschland kauft, das jedoch in Polen aus der Pipeline entnommen wird. |
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Als siebtgrößter Reifenhersteller der Welt will der südkoreanische Hersteller im sechstgrößten europäischen Reifenmarkt mitmischen: In Warschau wurde eine vollwertige Tochtergesellschaft gegründet. Hankook hat neben Deutschland als Europa-Zentrale weitere Niederlassungen in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Ungarn, Russland, der Türkei und Schweden. Mit dem französischen Hersteller Michelin besteht seit 2003 eine strategische Allianz: Michelin vertreibt unter seinem Namen Hankook-Reifen. In Deutschland ist Hankook seit Ende 2010 alleiniger Ausrüster der Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (DTM).
Reifenpresse/ds/01.11.2011 |
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Der Verkauf von Bio-Lebenmitteln wird nach Expertenmeinung in diesem Jahr um rund 20 Prozent zunehmen, berichtet die Zeitung „Rzeczpospolita“ in ihrer Freitagausgabe. Und in den kommenden Jahren wird mit einer Verdoppelung des Absatzes von derzeit rund 125 auf 250 Millionen Euro gerechnet. Die Zahl der Öko-Läden nahm von Januar bis September 2011 um rund 30 Prozent zu. Als Grund für das rasante Wachstum führen Analysten den hohen Nachholbedarf in Polen an, der noch immer weit hinter der westeuropäischer Länder liegt. Allerdings hat eine jüngste Untersuchung der Stiftung Warentest in Deutschland ergeben, dass es am Ideenreichtum der Marketingstrategen nicht mangelt. Es wird viel geflunkert mit Markenkreationen um den Begriff „Öko“. Stiftung Warentest attestiert häufigen Etikettenschwindel.
PNB/ds/31.10.2011 |
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Nach Angaben des Gemium-Instituts erreichte die Zahl der Internet-User in Polen Ende Juni 18,9 Millionen – eine Zunahme von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den kommenden Jahren erwartet Gemium nur noch Zuwächse um vier Prozent. Gründe: Zu langsame Übertragungsgeschwindigkeiten, zu langsamer Netzausbau in ländlichen Regionen und noch zu hohe Kosten, zudem findet Internet zu geringe Akzeptanz in der Altersklasse ab 60 Jahren. Laut IAB Polska verfügten 2010 rund 63 Prozent der polnischen Haushalte über einen Internetanschluß (2009: 58 %). Der EU-Durchschnitt liegt derzeit bei 70 Prozent.
PNB/ds/31.10.2011 |
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