Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Werbeeinnahmen der traditionellen Medien um 20 Prozent erhöht. Profiteure waren das Fernsehen und der Rundfunk, während einige Printmedien auf der Strecke blieben. Von Januar bis Juni wurden laut Export Monitor rund 2,6 Milliarden Euro ausgegeben. 30 Prozent davon entfielen auf TV-Spots, 13,9 Prozent auf Radiowerbung. Die Werbeeinahmen der Tageszeitungen lagen um 0.79 Prozent niedriger, Magazine kamen mit einem Minus von 0.55 Prozent davon. Zum Vergleich: In Deutschland fielen die Werbeausgaben im 1. Halbjahr 2010 um fünf Prozent auf rund 15 Milliarden Euro.
Expert Monitor/ds/20.07.2010 |
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Die Mitarbeiter des Glühlampenherstellers Philips Plauen haben am Montag vor der Konzernzentrale im niederländischen Eindhoven gegen den drohenden Stellenabbau protestiert. Philips plant eine Produktionsverlagerung nach Polen. 150 Arbeitsplätze könnten betroffen sein. Die IG Metall befürchtet sogar einen Komplettabzug aus Plauen.
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"Das Schlimmste der Wirtschaftskrise scheint in einigen Ländern überwunden. Die Lage bleibt zwar fordernd, aber wir sehen konjunkturell einen ersten Silberstreif am Horizont", wird Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender der METRO GROUP, auf der Homepage zitiert. Nach Eröffnungen von ersten Märkten in Ägypten und China rückt Europa wieder verstärkt in die Expansionsplanungen des Unternehmens. Ganz oben auf der Liste steht Polen. Noch in diesem Jahr sollen zu den bereits bestehenden 54 Media-Saturn-Märkten drei Neueröffnungen hinzukommen. |
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Früher als von Ökonomen erwartet profitiert Polen vom sich abzeichnenden wirtschaftlichen Aufschwung in den Industrieländern. Vor allem Unternehmen aus den westlichen EU-Staaten investieren wieder verstärkt in Polen. Laut den von der Polnischen Nationalbank (NBP) vorgelegten Zahlen beliefen sich die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) im April dieses Jahres auf die Rekordsumme von 899 Millionen Euro (seit 2008). Im Mai waren es mit 257 Millionen Euro zwar deutlich weniger, aber immerhin 43 Millionen Euro mehr als im Mai 2009. Deutlich zeigt sich der positive Trend im Jahresvergleich: Von Juni 2008 bis Mai 2009 beliefen sich die FDI auf 6,34 Milliarden Euro, im gleichen Zeitraum 2009/2010 auf 10,67 Milliarden Euro. thenews.pl/PMR/NBP/ds/18.07.2010
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Das Flagschiff der Agora-Verlagsgruppe, die links-liberale Gazeta Wyborcza, ist der Werbung liebster Werbeträger. Um 2,7 Prozent konnten die Werbeeinnahmen im Jahresvergleich gesteigert werden auf 406,1 Millionen Zloty bzw. rund 100 Mio. Euro laut Presserwis. |
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