Deshalb, weil alle anderen seit über einem Jahr langzeitarbeitslos sind und damit statistisch aus dem Raster der Bedürftigen fallen.
Warsaw Voice/ds/12.01.2012 |
|
|
Als Teil seiner Strategie, in die Wachstumsregion Mittel- und Osteuropa zu expandieren, hatte der Gothaer Konzern 2010 mit rund 75 Prozent der Anteile die Mehrheit am polnischen Versicherer Polskie Towarzystwo Ubezpieczeń S.A.(PTU) gekauft. Zum 31. Dezember 2011 wurden noch weitere 20,58 Prozent der Aktienanteile übernommen, die bislang der polnische Rückversicherer Polish Reinsurance an PTU gehalten hatte. Damit verfügt der Kölner Versicherer nun über 99,86 Prozent der Anteile. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Den verbleibenden Kleinaktionären wird in den kommenden Wochen ein Angebot unterbreitet. |
|
Weiter …
|
|
Europas führender Pharmagroßhändler, die Mannheimer Phoenix Group, gibt sein millionenschweres Großhandelsgeschäft in Polen komplett auf. „Die Ertragslage in Polen war in der letzten Zeit nicht zufriedenstellend“, sagte eine Sprecherin von Phoenix Pharma Polska. Alle drei Standorte sollen bereits Ende des Monats geschlossen werden, rund 200 Mitarbeiter werden arbeitslos. Zuletzt belief sich der Umsatzder auf 280 Millionen Euro, doch es gelang nicht, den drei führenden Wettbewerbern entscheidende Marktanteile abzuringen. Sie halten gemeinsam und 70 Prozent Marktanteil fest im Griff. Von der Schließung nicht betroffen sind die 40 „Aptekal“- Apotheken. Phoenix Group unterhält 155 Vertriebszentren in Europa, davon 20 in Deutschland. 40.000 Apotheken in 23 Ländern werden beliefert. Fast 22.000 Mitarbeiter sind in Europa tätig. Umsatz 2010: 23 Milliarden Euro. Die Phoenix Group ist Teil der Merckle-Unternehmensgruppe.
Börsen-Zeitung/Wikipedia/ds/10.01.2012 |
|
|
Endlich mal gute Nachrichten für die Aktionäre der schwer gebeutelten Commerzbank: Die polnische BRE Bank, an der das Frankfurter Institut rund 70 Prozent hält, hat 2011 mit einem Gewinnplus abgeschlossen. Wie hoch es ausgefallen ist, gab BRE Bank-Chef Cezary Stypulkowski zwar nicht bekannt, bestätigte aber der „Börsen-Zeitung“ vorab: "Ich gehe davon aus, dass wir 2011 unser Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern können". 2010 verdiente die Bank unter dem Strich 642 Millionen Zloty (160 Mio. Euro). |
|
Weiter …
|
|
Die Polnische Nationalbank NBP hat es am Dienstag abgelehnt, Staatsanleihen zu kaufen, und damit einen entsprechenden Vorschlag des Finanzministeriums zurückgewiesen. Eine Ausnahme wollen sie nur im Krisenfall machen. Der Chef der wirtschaftswissenschaftlichen Vereinigung TEP, Ryszard Petru, unterstützt die ablehnende Haltung der NBP in der liberalen Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Die Unabhängigkeit der Zentralbank ist kein Dogma. Doch gilt sie gemeinhin als eine der größten Errungenschaften der Demokratie. Wenn die Regierung ihre eigenen Anleihen nicht verkaufen kann, dann darf sie die Nationalbank nicht um Hilfe bitten. ... Ich weiß natürlich auch, dass in einer kritischen Situation wie beispielsweise in Italien die Zentralbank keinen anderen Ausweg mehr hat. Wir müssen uns aber im Klaren darüber sein, dass nicht die Zentralbank die Probleme lösen kann, sondern nur eigene Wirtschaftsreformen."
eurotopics/04.01.2011 |
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 10 - 18 von 1290 |