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Polens Bischöfe sind besorgt über die Entwicklung und haben deshalb verschiedene Maßnahmen beschlossen, wie Austritten aus der katholischen Kirche erschwerend zu begegnen ist. So wurde jetzt u.a. verfügt, dass jeder Austrittswillige in Polen persönlich bei seinem Priester mit Zeugenbegleitung vorsprechen muss. Außerdem werde jeder Ausgetretene mit einem Kirchenbann belegt.
rf-news/ds/02.10.2008
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Während im EU-Schnitt zugelassene PKWs acht Jahre alt sind, rollen in Polen durchschnittlich 14,3 Jahre alte PKWs über die Straßen. Der Vorsitzende des Verbandes der Automobilindustrie (PZPM), Jakub Farys, befürchtet, Polen könnte sich zu einer Art Oldtimer-Museum entwickeln. Was den Beobachtern Sorge bereitet: Das Durchschnittsalter nimmt zu. 2006 hatte es noch 14 Jahre betragen. 2007 ist laut Samar die Zahl der zugelassenen PKWs um neun Prozent bzw. um 1,1 Mio. Fahrzeuge gestiegen. Ende 2007 waren 14,6 Mio. Autos in Polen zugelassen. Das macht 383 PKWs auf 1000 Einwohner. Im EU-Schnitt sind es 500 PKWs. Obwohl Diesel inzwischen fast genauso viel wie Benzin kostet, kaufen die Polen lieber Pkw mit Dieselmotoren, deren Absatz 2007 um das Achtfache zunahm. Vorwiegend sind es Unternehmen, deren Dienstwagen lange Strecken fahren müssen. Da macht sich der kleine Preisunterschied beim Kraftstoffverbrauch noch bemerkbar.
Rzeczpospolita/GUS/Polen am Morgen/ds/08.09.2008 |
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Laut dem Hauptstatistikamt GUS sind derzeit 15,7 Mio. Polen erwerbstätig. Das ist ein Rekord seit der Wende von 1989. Auch die Arbeitslosigkeit hat (nach BAEL-Methode ermittelt) mit 7,1 Prozent ein historisches Tief erreicht, 2004 lag sie noch bei 21 Prozent. Mit diesen Zahlen hat Polen statistisch mit Frankreich, der Slowakei, Deutschland, Spanien und Griechenland gleichgezogen. Dennoch bleibt ein Rekord im EU-Vergleich: 14,5 Millionen PolenInnen sind arbeitslos gemeldet. Sie suchen keinen Job. Mit einer Beschäftigungsquote von 59 Prozent bildet Polen deshalb das EU-Schlusslicht. 70 Prozent der PolenInnen zwischen 55 und 64 Jahren arbeiten nicht. In den westlichen EU-Ländern malochen in dieser Altersgruppe noch über 50 Prozent.
Gazetaprawna/Polen am Morgen/ds/06.2008 |
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Nachdem das Bildungsministerium die im April 2007 beschlossene Verpflichtung zum Tragen von Schuluniformen kassiert hat, stehen etliche Schulen nun mächtig in der Bredouille. Um die von den Eltern zu tragenden Kosten niedrigst zu halten, hatten sie als Vertragspartner mehrjährig laufende Verträge mit den Textilproduzenten abgeschlossen. Angesichts der zu erwartenden Großaufträge investierten die Nähfabriken – und befürchten nun, auf Jahre nicht ausgelastet zu sein. Betroffen sollen etwa 200 Firmen sein. Den Schulen drohen Entschädigungsklagen wegen Vertragsbruch. Den zu erwartenden Verlust haben sich die Nähfabriken schon mal ausgerechnet: rund 10 Millionen Zloty (2.9 Mio. €). |
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In der Woche vom 6. bis 12. Oktober 2008 widmet sich CNN im Rahmen der Länderserie „Eye on...“ Polen. Von Warschau aus moderieren wird die irische CNN – Reporterin Fionnuala Sweeney. Titel des Polen-Specials: "Eye on Poland: Country at the Crossroads" (“Blick auf Polen: Land am Scheideweg”). Polnische Zuschauer werden aufgefordert, Beiträge, Kommentare, Videos und Fotos auf der CNN-Website einzustellen.
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