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Mehrheit der Polen kommt ohne Bankkonto aus Drucken E-Mail

54 Prozent der über 15-jährigen Polen haben kein Bankkonto, und aus dieser Mehrheit können sich nur acht Prozent vorstellen, irgendwann einmal ein Konto zu beantragen. Krzysztof Pietraszkiewicz, Vorsitzender des Polnischen Bankenverbandes ZBP, erklärt diese Entscheidung mit „mangelnder ökonomischer Bildung“. So sind beispielsweise rund acht Millionen Kreditkarten ausgegeben worden, aber nur 14 Prozent der Befragten gaben an, sie zu benutzen.

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Junge Polen sehen Deutschland positiv Drucken E-Mail
Die Polen sehen Deutschland immer positiver. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes CBOS. 38 Prozent bewerten das Verhältnis zu Deutschland als gut. Damit hat sich dieser Wert innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Für neun Prozent ist das Verhältnis schlecht. Die Mehrheit (47%) nennt das Verhältnis weder gut noch schlecht. Besonders junge Leute sind Deutschland gegenüber positiv eingestellt. Ältere Menschen über 65 zeigen sich eher skeptisch. Das größte Hindernis zwischen Deutschen und Polen ist laut Umfrage der Umgang mit der Geschichte, beispielsweise das geplante Vertriebenenzentrum, deutsche Eigentumsansprüche in Polen und die Ostsee-Pipeline.

Polskie Radio/ds/14.05.2008
 
Irena Sendlerowa ist gestorben Drucken E-Mail

Irena Sendlerowa ist im Alter von 98 Jahren in Warschau gestorben. Die polnische Kandidatin für den Friedensnobelpreis 2007 hatte während der Liquidierung des Warschauer Ghettos 2500 jüdische Kinder gerettet. Ihre Personaldaten hatten, verschlüsselt und in Einmachgläsern versteckt, den Krieg überstanden. Dadurch konnten die geretteten Kinder nach 1945 ihre Identität wiedererlangen. Sendlerowa wurde von der Gestapo gefoltert und zum Tode verurteilt. Sie entkam der Erschießung durch Bestechung eines Wachmannes – und kämpfte dann im Untergrund. Am 3.4.2007 berichteten wir über Irena Sendlerowa:

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Die stille polnische Eroberung Drucken E-Mail

Der Migrationsbericht der Bundesregierung belegt es: Polnische Staatsbürger stellen die größte Gruppe unter den Zuwanderern. Allein 2006 sind laut dem Statistischen Bundesamt rund 153.000 Polen nach Deutschland gezogen (und 101.600 Deutsche nach Polen). In Berlin stellen die Polen nach den Türken die zweitgrößte Minderheit. „Aber wo sind sie eigentlich ?“, fragte sich die Autorin Gemma  Pörzgen und hat für „stern.de“ nach den Spuren der polnischen Community gefahndet. Hier ihr Bericht:

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Die Hälfte der Polen erwartet Ratenprobleme Drucken E-Mail
Nach einer Erhebung des Instituts für Wirtschaftsentwicklung an Warschaus Handelshochschule SGH haben 41 Prozent der Bevölkerung einen Kredit bei einem Finanzinstitut laufen. Allein 2007 wurden Haushaltskredite für 71,5 Milliarden Zloty (20,5 Mrd. Euro) aufgenommen. Zwölf  Prozent  der Kreditnehmer haben sich bei ihrem Arbeitgeber verschuldet, zehn  Prozent bei Freunden und Familienangehörigen.
53 Prozent   der Kreditnehmer gaben an, sich  zwischen  1000 bis 10.000 Zloty geborgt zu haben. Davon muss die Hälfte monatlich 200 bis 500 Zloty abzahlen, bei 14 Prozent übersteigt die Ratentilgung 1000 Zloty im Monat. Von allen Kreditnehmern  gestehen 50,5 % ein, bereits Probleme mit der pünktlichen  Tilgung  zu haben, 11  Prozent sagten, sie werden in den nächsten 12 Monaten ernste Ratenprobleme bekommen.

Rzeczpospolita/Polen am Morgen/Gazeta Prawna/ds/09.05.2008
 
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