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Um 7,6 Prozent hat
sich die Gästezahl polnischer Hotels 2011 gegenüber dem Vorjahr erhöht und lag
damit weit über dem europäischen Durchschnitt mit rund drei Prozent, meldet die
Tageszeitung Rzeczpospolita. Moderat erhöht haben sich die
Zimmerpreise von durchschnittlich 63,7 auf 65,6 Euro. Spätestens ab Juni ist das alles Schnee von
gestern, denn dann geht´s richtig zur Kasse. 800.000 bis eine Million Besucher erwarten die Organisatoren der
Fußball-Europameisterschaft. Zu viele für die Hotels und deshalb eine
willkommene marktwirtschaftliche Herausforderung. Die Preise werden dramatisch
anziehen, prognostieren mit dem Hotelgewerbe
Vertraute. Je später Buchungen eingehen, desto teurer werden sie sein.
Top-Sterne-Hotels haben ihre Übernachtunspreise bereits verfünffacht, wird
gemeldet. 2012 wird das Boomjahr für die polnische Hotelerie, dem Fußball sei
Dank.
ds/02.02.2012
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Seit Mitte Oktober haben sich beim polnischen
Organisationskomitte für die Fußball-Europameisterschaft fast 6000 freiwillige Helfer beworben, rund 3000
sollen zum Einsatz kommen in den vier Spielorten Breslau, Danzig, Posen und
Warschau. Bewerbungen werden noch bis zum 22. Januar auf http://www.wolontariatmiejski2012.pl angenommen, teilte Maciej Topolski vom
Organisationskomittee in Warschau mit. Rund 1600 Bewerbungen liegen aus Polen
vor, alle anderen kommen aus 130 Ländern weltweit, sogar aus Nepal, Costa Rice,
Uganda und Ghana. |
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2006 holte sich die italienische Fußball-Nationalmannschaft in Deutschland den vierten WM-Titel, 2010 schied sie kläglich in der Vorrunde aus. Verantwortlich für Triumpf und Blamage war Trainer Marcello Lippi. Gefragt von der italienischen Sportzeitungnach "Corriere dello Sport", wer seine Favoriten für die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine sind, nannte er die Teams von Spanien, den Niederlanden und Deutschland. Weiter nachgefragt, legte er sich auf die DFB-Elf als Turniersieger fest. „Deutschland ist schnell, energisch und jung“, so Lippi. Obwohl von Spanien im EM-Finale 2008 und im WM-Halbfinale 2010 besiegt, setzt er diesmal auf die DFB-Elf. Seine Begründung: Die Spanier haben alles gewonnen, sind aber ins Alter gekommen – und verlieren als Weltmeister bereits Spiele. DFB-Präsident Dr. Zwanziger dreht derweil an der Erwartungsschraube. „Gewinnen müssen sie nicht, aber schön spielen sollen sie“, das sei wichtiger als der Titelgewinn. sid/ds/29.12.2011 |
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Die UEFA stellt den Verbänden der teilnehmenden Fußball-Nationen
Kartenkontingente zur Verfügung, die sich entsprechend dem Weiterkommen im
Turnier erhöhen. Mit dem DFB ist folgende Regelung getroffen worden: 6000
Tickets werden für jedes der drei Vorrundenspiele zur Verfügung gestellt. DFB-Manager Oliver Bierhoff über den aktuellen Stand
beim Kartenverkauf: “Die Anzahl der Bewerbungen für die Karten war anfangs
überschaubar, doch inzwischen gibt es einen rapiden Anstieg. Es ist davon
auszugehen, dass wir bei allen Vorrundenspielen mehr Bewerber als Tickets haben
werden, ein mögliches Viertelfinale ist sogar jetzt schon überbucht. Ich bin
davon überzeugt, dass wir keine Karte zurückgeben müssen”. |
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In der Hammer-Vorrundengruppe spielen die Teams von Deutschland, Holland, Dänemark und Portugal um die ersten zwei Plätze, um in Turnier zu bleiben. Für DFB-Trainer Jogi Löw ist das ein „Muß“. „Die Sehnsucht nach einem Titel ist bei uns allen so groß wie noch nie”, sagte er der „Welt am Sonntag“ und erklärte in der „Bild am Sonntag“: „Wir sind fußballerisch auf einem Niveau, auf dem wir jeden Gegner der Welt schlagen können. Nicht durch Einsatz und Laufen, sondern durch spielerische Qualität”. Im letzten Test-Spiel gegen die Holländer wurde der amtierende Vize-Weltmeister mit 0:3 deklassiert. Das will Hollands Torjäger Klaas-Jan Hunterlaar nicht noch einmal zulassen. „Ich knall euch weg“, tönte er in BILD. |
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