Fast ein Jahr lang hat sich Polen in Großbritannien kulturell präsentiert. 255 Kunstprojekte wurden initiiert, darunter 87 Konzerte und 67 Ausstellungen organisiert, 20 Theateraufführungen veranstaltet - und insgesamt 31 Pressekonferenzen abgehalten. In Großbritannien hat sich Polen eindrucksvoll als Kulturnation präsentiert, bestätigte Kulturminster Bogdan Zdrojewski in einer Anhörung dem Parlament. Neben London seien Kulturkampagnen in 25 britischen Städten gelaufen und über 3.000 Berichte in britischen Medien erschienen.
PAP/thenews.pl/ds/24.07.2010 |
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Im FAZ-Feuilleton beantwortete Literaturkritiker Marcel Reich -Ranicki die „Sonntagsfrage“ des schwedischen Lesers Ulf Andersson „Schätzen Sie den polnischen Poeten und Nobelpreisträger Czesław Miłosz?“ |
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Jan Matejko ist Polens berühmtester Historienmaler. 1878 hatte er die „Schlacht von Grunwald“ auf eine 4,26 x 9,87 cm große Leinwand gemalt. Das Monumentalgemälde wird zurzeit im Warschauer Nationalmuseum für rund 900.000 Zloty (225.000 Euro) restauriert, dabei vor allem sorgsam Firnißschmutz mit Alkohol abgetupft. Am Original dauert das Monate, was mit Bildbearbeitungs-Programmen in Nullkommanix geht. Ob noch mehr geht, wollte das Nationalmuseum von Tomasz Baginski wissen, derzeit wohl Polens renommiertester Animationskünstler, dessen 3D-Animation des Films „The Cathedral“ für einen „Oscar“ nominiert ist |
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Ab heute bei Temperraturen Richtung 40 Grad schwirren Pfeile durch die Luft, klingen Schwerter gegeneinander, rasseln Kettenhemden und wiehern Pferde. So wie auf den Tag genau vor 600 Jahren, als rund 20.000 Söldner des Deutschritterordens und 39.000 des polnisch-litauischen Heeres aufeinander droschen. Acht Stunden später war das satte Grün des masurischen Schlachtfeldes blutgetränkt und die als unbesiegbar geglaubte Streitmacht des Deutschritterordens vernichtend geschlagen.
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Das vierte Baltic Media Forum in Lübeck hat am Freitag und Sonnabend unter dem Motto "Wandel - Wende - Wirklichkeit" gestanden. Im Zentrum des Interesses: das Verhältnis zwischen Polen und Deutschland. Bei der internationalen Medienkonferenz diskutierten hochkarätige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft über Polen und die Ostsee-Region. Bei der Gesprächsrunde am Sonnabendvormittag herrschte Einigkeit: Die Beziehungen beider Nationen seien seit dem Fall des Eisernen Vorhangs "normaler" und "selbstverständlicher" geworden. Diskussionsteilnehmer waren der Botschafter der Republik Polen, Marek Prawda, sowie seine ehemaligen deutschen Amtskollegen, Johannes Bauch und Jürgen van Zwoll. Van Zwoll war der letzte Botschafter der DDR in Polen. |
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