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Geschichte & Kultur
Wprost Online: Szymborska förderte Liebe zur Poesie Drucken E-Mail

Die polnische Dichterin und Nobelpreisträgerin Wisława Szymborska ist am Mittwoch im Alter von 88 Jahren gestorben. Das konservative Nachrichtenportal Wprost Online huldigt ihr als eine große, aber dennoch unbekannte Künstlerin:
"Sie ist geboren, hat Verse geschrieben und ist dann gestorben. Szymborska schrieb für uns zwar Poesie, doch ihr Privatleben behielt sie ausschließlich für sich. ... Sie hat so geschrieben, dass sogar diejenigen, die keine Gedichte mögen, problemlos deren Bedeutung verstehen konnten. Dabei hat sie selbst einmal gesagt, dass es unter tausend Menschen vielleicht nur zwei gibt, die die Poesie tatsächlich mögen. Sie hat nie mit einem oberlehrerhaften Ton geschrieben oder mit irgendeiner Form geschockt, sondern die Welt mit den nach Möglichkeit einfachsten Worten beschrieben."


eurotopics/ds/04.02.2012

 
Wislawa Szymborska verstorben Drucken E-Mail

Literaturnobelpreisträgerin Wislawa Szymborska ist tot, sie  starb am Mittwochabend im Alter von 88 Jahren nach langer Krankheit in Krakau, meldeten polnische Medien unter Berufung auf Szymborskas Assistenten Michal Rusinek. "Sie starb friedlich im Schlaf", sagte Rusinek der polnischen Nachrichtenagentur PAP.

Im Jahr 1996 wurde sie mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Die Jury lobte "ihr Werk, das ironisch-präzise den historischen und biologischen Zusammenhang in Fragmenten menschlicher Wirklichkeit hervortreten lässt". Unter den 108 bisher geehrten Schriftstellern war sie eine der zwölf Frauen.


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Im Sejm grinsten Guy Fawkes Drucken E-Mail

Am 31. Januar 1606 sprang der protestantische englische Offizier Guy Fawkes kurz vor dem Hochziehen mit der Schlinge um den Hals vom Galgenpodest und brach sich das Genick. Drei Monate zuvor hatte er Sprengladungen in den Kellergewölben des House of Parliament deponiert, um sie am 5. November hochgehen zu lassen, dem Tag der traditionellen Parlamentseröffnung. König Jakob I. (engl. James I.) sollte mit seinem katholischen Glauben zur Hölle fahren. Die Pulversäcke wurden vorzeitig entdeckt, doch an den mißglückten Anschlag erinnert man sich seitdem in England am 5. November in feierlicher Laune mit Feuerwerken.
Guy Fawkes ist im Internet wiederauferstanden, die Aktivisten von Anonymous verstecken sich hinter seinem inkonisierten Konterfei. Vergangenen Donnerstag taten es ihnen die Delegierten der linksliberalen Bewegung Palikot nach, der drittgrößten Fraktion im Sejm (Foto). Der Grund: ihre Wut über das Acta-Abkommen, das Polen am Donnerstag ebenso wie 21 andere europäische Staaten unterzeichnet hat. In keinem anderen Land sind die Proteste gegen das internationale Urheberrechtsabkommen so massiv wie in Polen. Dazu ein umfassend dokumentierter Bericht von n-tv-online:

http://www.n-tv.de/politik/Anonymous-hockt-in-Warschau-article5339921.html

ds/n-tv/28.01.2012

 
 
KAS-Studie: Gute Perspektiven für Polen und Deutsche Drucken E-Mail

“Polen und Deutsche. Schwierige Annäherungen – gute Perspektiven.” lautet der Titel einer von der Konrad Adennauer Stiftung veröffentlichten Analyse zum 20. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags.
Prof. Dr. Hans Maier ( bayerischer Staatsminister a.D.), Janusz Reiter ( polnischer Botschafter in Deutschland und den USA a.D.), Professor Dr. Bernhard Vogel
(thüringischer  Ministerpräsident  a.D.) und Prof. Dr. Karol Sauerland (Lehrbeauftragter an den Universitäten von Thorn und Warschau) sehen gute Perspektiven für eine Vertiefung der nachbarschaftlichen Beziehungen. Link zur Analyse:
http://www.kas.de/wf/doc/kas_29815-1522-1-30.pdf?120110145029

KAS/ds/26.01.2012

 
Oscar-Nominierung belohnt polnisches Kino Drucken E-Mail

Die polnische Regisseurin Agnieszka Holland hat am Dienstag für ihren Film “IN DARKNESS” eine Nominierung für den Oscar erhalten. Das linksliberale Nachrichtenportal Polityka Online ist voll des Lobes:

"Das ist erfreulich und bestätigt, dass sich das polnische Kino immer weiter verbessert. Nach “Bittere Ernte” (1986) und ”Hitlerjunge Salomon” (1992) ist dies schon die dritte Nominierung, die Holland für einen Film über den Holocaust bekommt. Doch hat sie wohl erst jetzt ihren künstlerischen Höhepunkt erreicht und den richtigen Ton getroffen, indem sie die tragische Geschichte der Vernichtung der Juden auf eine breitere Grundlage als bisher gestellt hat. Die Kriegsverbrechen haben unterschiedliche Menschen begangen, die dabei von unterschiedlichen Motiven geleitet worden sind. Natürlich verdient nicht nur die Regisseurin anerkennende Worte. Bei “IN DARKNESS” haben viele hervorragende kreative Polen mitgewirkt. Zuallererst muss man Jola Dylewska nennen - die Kamerafrau und Schöpferin der hervorragender Bilder".

eurotopics/25.01.2012

 

 
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