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Der polnische Marien-Orden hat seinem Generaloberen Adam Boniecki (Foto) verboten sich öffentlich zu äußern, weil er es vermieden hat, für das Kruzifix im polnischen Parlament Stellung zu beziehen. Die linksliberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza kritisiert den Orden und kommentiert: "Die Marienbrüder haben nicht erklärt, warum sie Pfarrer Boniecki eigentlich bestraft haben. Man weiß, dass es um seine Haltung zum Thema 'Kreuz im Parlament' sowie zu [dem anti-kirchlichen Politiker] Janusz Palikot gegangen ist. Auf die Frage, ob das Kruzifix im polnischen Parlament hängen sollte, hat Boniecki im [TV-Programm] Kropka nad i erwidert, dass beide Antworten richtig seien. ... Am traurigsten ist dabei, dass die Bischofskonferenz dazu beharrlich schweigt. ... Das ist auch nicht verwunderlich, weil sich der größte Teil der Bischöfe schon seit langem von Pfarrer Boniecki distanziert hat. Denn er hat Dinge gesagt, die nicht selbstverständlich sind und oft der offiziellen Linie der Kirche widersprachen."
eurotopics/ds/09.12.2011 |
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„Ich fürchte den Tod nicht, er ist nicht das Ende. Der Tod ist der Anfang richtigen Lebens“, sagte die polnische Diva erst kürzlich in einem Interview mit der „Fakt“. Am Montagabend machte sie sich, 73jährig, auf den Weg; sie starb in ihrem niederschlesischen Wohnort Lewin Kłodzki. Violetta Villas wurde 1937 im belgischen Lüttich als Czeslawa Cieslak geboren, ihr Vater war ein polnischer Bergarbeiter und Kapellmeister. 1948 kehrte die Familie nach Polen zurück. Villas studierte Musik, nahm eine klassische Gesangsausbildung, spielte Klavier, Violine und Posaune. |
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Am 4. Dezember wird das deutsch-polnische Promotionskolleg „Polen und Deutschland im modernen Europa“ in Wrocław (Breslau) feierlich eröffnet. Es ist das erste internationale Kolleg, das im Bereich der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften zwischen Deutschland und Polen eingerichtet wurde. Das Promotionskolleg basiert auf einer Forschungskooperation zwischen dem Zentrum für Osteuropastudien (ZfO) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und dem Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien (WBZ) der Universität Wrocław. |
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Seit dem 25. November ziert erstmals ein Frauenporträt eine polnische Banknote. Sie ist Maria Sklodowska Curie gewidmet, die vor 100 Jahren mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde. Bereits zuvor, 1903, hatte sie gemeinsam mit ihrem französischen Ehemann Pierre Curie und Henri Becquerel den Nobelpreis für Physik erhalten. Die Erstausgabe der „Sammler-Banknote“ ist auf 60.000 Stück limitiert. Die Frontseite zeigt die Pariser Sorbonne-Universität, an der Marie Curie ihr Studium aufnahm, weil an polnischen Universitäten Frauen noch nicht zugelassen waren. Auch Frankreich ehrt Marie Curie als nationale Nobelpreisträgerin.
warsawvoice/NBP/ds/28.11.2011 |
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"Zwei Institutionen treffen aufeinander", schreibt SPIEGEL ONLINE: Der legendäre polnische Regie-Altmeister Andrzej Wajda will das Leben des ehemaligen Staatsoberhauptes und Friedensnobelpreisträgers Lech Walesa auf die Leinwand bringen. Dieser Film werde die größte Herausforderung in seiner 55-jährigen Karriere, sagt Andrzej Wajda. Der Oskarpreisträger will noch in diesem Jahr mit den Dreharbeiten zu einem Film über den ehemaligen polnischen Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträger Lech Walesa beginnen. Das verkündete der 85-jährige polnische Regisseur am Donnerstag vor Journalisten in Warschau. Der Dreh zu "Walesa" soll am 1. Dezember in Danzig starten, wo der damalige Gewerkschaftsführer Lech Walesa 1980 die "Solidarnosc"-Bewegung gestartet und damit zum Sturz des kommunistischen Regimes beigetragen hat.
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