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Weltweit besitzen nur 20 Museen Exemplare der legendären deutschen Chiffriermaschine ENIGMA, die in ständig verbesserten Versionen wohl 200.000-fach produziert worden ist. Als ihr Erfinder gilt der Elektroingenieur Arthur Scherbius (1878-1929), der sie bereits 1918 patentieren ließ. Sie kam in Deutschland bei der Wehrmacht, aber auch bei der Polizei zum Einsatz. Im Zweiten Weltkrieg wurden Einsatzbefehle von der Enigma chiffriert übermittelt. Die Deutschen hielten sie für nicht dechiffrierbar. Sie täuschten sich, was u.a. zur Folge hatte, daß über 30.000 von 40.000 U-Boot-Seeleuten den Tod fanden. Ihr Durschnittsalter lag bei 22.8 Jahren. Der Chiffrier-Code der Enigma war nicht nur, aber initiierend von polnischen Mathematikern geknackt worden. |
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Zahlreiche Bischöfe haben sich dafür ausgesprochen, die polnische Mystikerin Faustyna Kowalska zur Kirchenlehrerin zu erheben. Beim zweiten katholischen Weltkongress zur „Göttlichen Barmherzigkeit“ in Krakau schrieben sie einen Brief mit dieser Bitte an Papst Benedikt XVI. Die Heilige Faustyna Kowalska ist Begründerin einer vor allem in Polen populären Frömmigkeitsform, in deren Zentrum das Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes steht. Ihre Erhebung zur Kirchenlehrerin werde dazu beitragen, die Botschaft der Barmherzigkeit weltweit zu verbreiten, heißt es in dem Brief. Zu den Unterzeichnern gehören der Präsident des vatikanischen Laienrates, Kardinal Stanislaw Rylko, sowie die Kardinäle Stanislaw Dziwisz von Krakau und Peter Erdö von Budapest. Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn sagte, er unterstütze diesen Wunsch ebenfalls, habe aber den Brief nicht unterschrieben. In die Liste der katholischen Kirchenlehrer wurden bisher 33 Heilige aufgenommen. |
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1998 rief das Londoner Auktionshaus Christie´s ein auf Pergament gemaltes Aquarell auf mit der Zuschreibung „Pastiche eines italienischen Meisters des 19. Jahrhunderts“. Der Hammer fiel bei 11.400 Pfund Sterling, heute entsprechend 14.500 Euro. Das war ein sensationell hoher Zuschlag, der weltweit Experten auf den Plan rief. Könnte es vielleicht doch ein Aquarell von Leonardo da Vinci sein, wie seinerzeit Professor Martin Kemp von der Oxford Universität vermutete? Er lehrt Kunstgeschichte - ein weites Feld. Den Christie´s-Experten war Kemps Zuschreibung zu vage. Doch der Professor machte seine Überzeugung zur Passion. In Fachpublikationen stellte er die These auf, dass es sich bei dem Aquarell um ein herausgelöstes Blatt aus einem illustrierten Handbuch handeln dürfte, eine seit Jahrhunderten übliche Klaupraxis. Jetzt meldet die Warschauer Nationalbiblothek einen überraschenden Fund, der Kemps These Rückhalt bietet: Eine Mailänder Chronik aus der Zeit der Adelsfamilien Sforza und Borgia enthält originale Porträt-Studien von Leonardo da Vinci. |
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Im Berliner Martin-Gropius-Bau dokumentiert die aufwendige Ausstellung „Tür an Tür“ tausend Jahre deutsch-polnische Geschichte. Chefkuratorin ist die russisch-polnisch-jüdische Kunsthistorikerin Anda Rottenberg. Sie hat auch den historischen jüdischen Einfluß miteingebracht. Doch davon ist in den Bekanntmachungen kaum die Rede. Auch Polentoday hat dies vernachlässigt. Wir holen das nach mit einem empfehlenswerten Beitrag: Link: http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=51&Param_RB=66&Param_Red=14320 ds/04.010.2011
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Die KZ-Anlage Auschwitz-Birkenau war das größte von den deutschen Nazis errichtete Vernichtungslager. Es steht auf der Unesco-Weltkulturerbe-Liste. Doch die Anlage verfällt. Der sumpfige Boden und die Luftfeuchtigkeit setzen den 155 Gebäuden zu, ihre Holzbalken-Konstruktionen modern dem Verfall entgegen. Jahrzehntelang hat Polen Millionen in den Erhalt investiert. Anfang 2009 richtete die polnische Regierung einen Fond ein für die Erhaltung der Gedenkstätte. Erforderlich sind 120 Millionen Euro, um aus den Zinsen die laufenden Kosten zwischen vier und fünf Millionen Euro pro Jahr zu finanzieren. Deutschland sicherte 60 Millionen Euro zu, Österreich sechs, Großbritannien 2,9 Millionen, die USA stellen elf Millionen in Aussicht, Polen will zehn Millionen Euro beisteuern. Fehlen noch rund 30 Millionen Euro. Endlich kam auch aus Israel eine Finanzierungszusage: 3,6 Millionen Schekel, rund 700.000 Euro, könne man bereitstellen, mehr sei nicht möglich angesichts der defizitären Haushaltslage. |
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