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Eine Silbermünze im Gedenken an den Jazz- Pianisten und Komponisten Krzysztof Komeda ist auf der „Vicenza Numismatica“ (Venedig) zur „ästhetisch eindrucksvollsten Münze 2011“ juriert worden. Der Entwurf der 10-Zloty-Münze stammt von Roussanka Nowakowska. Komeda war der Künstlername des 1969 im Alter von nur 38 Jahren verstorbenen Arztes Krzysztof Trzciński. Bereits vor seiner Jazz-Karriere hatten ihn Kompositionen zu den Polanski-Filmen „Tanz der Vampire“, „Rosemary´s Baby" und „Das Messer im Wasser“ bekannt gemacht. Warsaw Voice/wikipedia/ds/03.08.2011 |
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Vergangenes Jahr verzeichneten Polens Museen (Foto: Nationalmuseum Warschau) mit knapp über 22 Millionen Besuchern eine beachtliche Zunahme von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2009. Kunstmuseen und Galerien lagen in der Besuchergunst vor Geschichtsmuseen. Laut dem Statistikamt GUS gibt es in Polen 782 Museen, 370 Kunsthallen und Galerien sowie 183 Theaterbühnen und Konzerthallen unter staatlicher Regie. Daneben haben sich inzwischen 117 privat geleitete Kunsteinrichtungen etabliert. Landesweit existieren rund 8.300 Bibliotheken. Entertainment-Verlierer der letzten Jahre sind die Kinos – das Internet gräbt ihnen das Wasser ab. |
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In den letzten Kriegswochen 1945 raubten sich vom NAZI-Regime beauftragte Kunstexperten noch einmal durch die Bestände im Warschauer Museum. Unter anderem nahmen sie das Gemälde des polnischen Malers Aleksander Gierymski (1850-1901) mit. Danach galt es als verschollen – bis es im November 2011 in einem kleinen norddeutschen Auktionshaus wieder auftauchte, allerdings laut Katalog ausgewiesen als Kopie zum Aufrufpreis von 4.400 Euro. Wir berichteten darüber: http://www.polentoday.de/content/view/4516/1.
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Im Januar 2009 hatte der damalige Außenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) eine Initiative zur Ausarbeitung eines deutsch-polnischen Geschichtslehrbuchs nach dem Beispiel des bereits herausgegebenen deutsch-französischen Lehrwerks angeregt. Der polnische Außenminister Radosaw Sikorski sowie die polnische Ministerin für Nationale Erziehung, Katarzyna Hall, werteten diesen Vorschlag als wertvoll und unterstützenswert. Beide Regierungen ernannten Koordinatoren für diese Initiative: auf polnischer Seite Krzysztof Stanowski, Unterstaatsekretär im Ministerium für Nationale Erziehung, und auf deutscher Seite Holger Rupprecht, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. In drei bis vier Jahren, also 2013/14, könnte das Geschichtslehrbuch an Schulen in beiden Ländern eingesetzt werden, gab man sich optimistisch. Doch inzwischen sind die Protagonisten allesamt nicht mehr zuständig.
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Die polnische Journalistin und Schriftstellerin Hanna Krall bekommt den mit 25 000 Euro dotierten Würth-Preis für Europäische Literatur. Jahrzehntelang habe die heute 74-Jährige eine „literarische Spurensuche nach ausgelöschtem, vergangenem und noch immer vorhandenem jüdischen Leben in Polen“ betrieben, würdigte die Jury in ihrer Mitteilung vom Dienstag. Ihre Werke seien ein wichtiger Teil der literarischen Geschichtserfahrung Ost- und Mitteleuropas geworden. Die Auszeichnung soll im kommenden Winter in Stuttgart verliehen werden. Der Preis wird seit 1997 alle zwei Jahre vom Handelskonzern des Schrauben-Herstellers Reinhold Würth vergeben. 2006 wurde er an Herta Müller vergeben, die 2009 den Nobelpreis für Literatur erhielt.
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